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Eisenbahn News
 
Stadler lanciert neue Produktlinie WINK - Arriva als Erstkunde

Arriva Netherlands bestellt bei Stadler 18 zweiteilige Züge des neuen Typs WINK. Der WINK ist ein zweiteiliger Triebzug für Nebenlinien mit kleinerem Fahrgastaufkommen. Der WINK nimmt in einem PowerPack genannten Mittelteil die Komponenten zur Energieerzeugung, die Traktionskomponenten und die Hilfsbetriebe auf. Das PowerPack lässt sich mit klassischen Bauteilen der Energieerzeugung und -speicherung ausrüsten, aber auch mit solchen, die komplett emissionsfreies Fahren ermög-lichen. Der WINK rundet das Stadler-Produktportfolio der Regionalzüge nachhaltig ab.

Die neuen Züge für Arriva Netherlands sind in einer ersten Phase als bi-modale zweiteilige Triebzüge ausgelegt. Sie werden mit einem von hydriertem Pflanzenöl (HVO) betriebenen Dieselmotor von Deutz angetrieben und verfügen zusätzlich über Batterien zur Speicherung der Bremsenergie. Durch die gespeicherte Energie in den Batterien können die Dieselmotoren in den Bahnhöfen bei längerer Standzeit ausgeschaltet werden. Der WINK für Arriva Netherlands wird im Rahmen der von Arriva gewonnenen Konzession ab 2020 im Norden der Niederlande auf der Strecke Leeuwarden-Groningen sowie in den Provinzen Friesland und Groningen zum Einsatz gelangen. Nach einer teilweisen Elektrifizierung der Strecke Leeuwarden-Groningen – erwartet bis im Jahr 2025 – werden die Fahrzeuge als emissionsfreie Züge verkehren. Auf diesen Termin hin werden die Dieselmotoren durch Batterien ersetzt. Der Betrieb erfolgt dann mit 1.5 kV Gleichspannung und mit der in den Batterien gespeicherten Energie auf den nicht elektrifizierten Streckenabschnitten.
Die Bestellung von Arriva umfasst die Lieferung der 18 neuen bi-modalen WINK-Züge, den späteren Umbau dieser Fahrzeuge auf den emissionsfreien Betrieb und zusätzlich den Upgrade der bestehenden 51 GTW von Arriva mit einem neuen Fahrgastinformationssystem und Batterien zur Speicherung der Bremsenergie. Der Auftragswert beträgt total rund 170 Millionen Euro.
 
Die WINK-Züge für Arriva sind 55.5 Meter lang, 2.82 Meter breit und 4.12 Meter hoch. Sie weisen drei Einstiegstüren auf beiden Seiten für raschen Fahrgastwechsel auf – das Fahrzeug ist mit beachtlichen 135 Sitzplätzen, inkl. Klappsitzen sogar mit 151 Sitzplätzen, ausgerüstet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 140 km/h bei einer maximalen Traktionsleistung von 1000 kW. Im Inneren sind die Fahrzeuge mit allem ausgerüstet, um Fahrgästen die Reise im Regionalverkehr angenehm zu machen: Helles, freundliches Interieur mit grossen Fenstern, zwei Ruhebereiche, Toilette, Stellflächen für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle, ein Fahrgastinformationssystem auf dem aktuellsten Stand der Technik, Stecker zum Laden von elektrischen Geräten und WiFi. Die 18 neuen Fahrzeuge nehmen im Jahr 2020 den kommerziellen Betrieb auf.

Der WINK in Kürze

 

Der WINK ist das Produkt für Nebenlinien mit kleinerem Fahrgastaufkommen. Er bietet bis zu 275 Personen Platz, rund 150 davon auf Sitzplätzen. Das entspricht ungefähr dem Fassungsvermögen eines dreiteiligen GTW. Wie beim FLIRT werden beim WINK die Enddrehgestelle beim Führerstand angetrieben. Der Hauptunterschied zum FLIRT liegt beim Mittelteil, dem PowerPack. Dieses wird nicht nur mit der Energieerzeugung, sondern zusätzlich mit den Traktionskomponenten und den Hilfsbetrieben bestückt. Die Stärke dieser Lösung liegt in der grossen Flexibilität der Antriebslösung: DMU mit Diesel, DMU mit HVO, BMU als Diesel mit Batterien oder elektrisch mit Batterielösung sind realisierbar. Mit dem WINK stellt Stadler ein Regionalfahrzeug auf die Schiene, das ab sofort emissionsfreies Fahren ermöglicht.
 
Den WINK gibt es mit langen oder kurzen Wagenkasten, er lässt sich im Raster von 1.8 Meter in der Länge auf die Erfordernisse konfigurieren. Das Fahrzeug kann mit zwei, drei oder vier Türpaaren ausgerüstet werden. Dank der cleveren Konfiguration und der Aluminium-Verbundbauweise liegt die Achslast des WINK unter 18 Tonnen. Die maximale Geschwindigkeit des WINK beträgt bis zu 160 km/h. Durch den Wegfall der Maschinenräume wird hinter den Führerständen für weitere Sitzplätze Platz geschaffen – der Erstkunde Arriva Netherlands nutzt diesen Bereich bis zur ersten Türe geschickt für Ruhezonen.
 
Mit dem WINK setzen Bahnbetreiber auf eine bewährte Technologie, ohne bei der Nachhaltigkeit Kompromisse einzugehen. Der modulare Aufbau des WINK, basierend auf dem über 1400 Mal im Einsatz stehenden FLIRT, garantiert eine kurze Bauzeit und höchste Verfügbarkeit im Betrieb. Ausserdem müssen im Bereich der Infrastruktur keine Investitionen getätigt werden.
 
Stadler sieht die Absatzchancen für die neue Produktlinie WINK schwergewichtig in West- und Zentraleuropa sowie in Grossbritannien.
 
WINK ist ein Akronym und steht für „Wandelbarer Innovativer Nahverkehrs-Kurzzug“.
 

 Quelle: Stadler / 22.11.2017
 

Siemens modernisiert Flotte von South Western Railway

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Modernisierung der bestehenden Desiro-Flotte mit 172 Zügen der Klassen 444 und 450

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Auftragsvolumen von mehr als 56 Millionen Euro

Der britische Regionalverkehrsbetreiber South Western Railway (SWR) hat Siemens mit der Modernisierung seiner Flotte beauftragt. Siemens wird die bestehende Desiro-Flotte mit 172 Regionalzügen der Klassen 444 und 450 erneuern, die derzeit im gesamten SWR-Netz in Betrieb ist. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 56 Millionen Euro.

Das Projekt beginnt im Dezember 2017 und umfasst die komplette Erneuerung der Innenausstattung aller Züge; einschließlich Axminster-Teppichen, Steckdosen für Mobilgeräte an den Sitzen und Echtzeit-Informationsanzeigen. Für Fahrgäste der ersten Klasse werden neue Ledersitze und Tische eingebaut, die mit innovativen, induktiven Ladestationen ausgestattet sind. Die Sanierung wird voraussichtlich zwölf Monate dauern.

Das Projekt ist Teil eines Investitionsplans, mit dem South Western Railway das Kundenerlebnis verbessern möchte. Dazu gehören auch neue Zugflotten, um Kapazitäten zu erhöhen, längere und enger getaktete Züge sowie kürzere Reisezeiten, effizientere Verbindungen, Verbesserungen an den Haltestellen und beim Ticketkauf.

„Wir freuen uns, Siemens mit der Modernisierung unserer Desiro-Flotte der Klassen 444 und 450 beauftragt zu haben. Diese bedeutende Investition in unsere Flotte bringt wichtige Neuerungen für unsere Kunden und ist ein Investment in lokale Standorte und Zulieferer. Wir haben eine lange Partnerschaft mit Siemens und ich bin überzeugt, dass das Unternehmen ein qualitativ hochwertiges Produkt liefern wird", sagt Neil Drury, Technischer Direkter von SWR.

„Großbritannien ist einer unserer Kernmärkte. Mit der Modernisierung der SWR-Flotte – durch besser ausgestattete Züge und mehr Sitzplätze – leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Aufwertung des Fahrgasterlebnisses für Reisende in der Region“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

Quelle: Siemens AG/10.11.2017

 
Stadler gewinnt Auftrag für die Revision von bis zu 195 Drehgestellen in Finnland

Stadler hat mit Junakalusto Oy einen Vertrag für die Revision der Drehgestelle, die in den vierteiligen Elektrotriebzügen des Typs FLIRT zum Einsatz kommen, unterschrieben. Die Züge wurden zwischen 2009 und 2014 von Stadler nach Finnland geliefert.

Der Vertrag umfasst insgesamt bis zu 78 Motor- und 117 Laufdrehgestelle sowie mehrere Ersatzteile. Nach einer Fahrleistung von ca. einer Million Kilometer ist die Revision der Drehgestelle notwendig und wird nach dem jeweiligen Zustand der Drehgestelle durchgeführt. Im Sinne dieses Ansatzes wird Stadler den Zustand überprüfen und die notwendigen Massnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Drehgestelle sicher und gut gewartet sind. Die Vertragslaufzeit für die Überholung der ersten Drehgestelle beginnt im Januar 2018 und endet, sobald alle Drehgestelle geprüft worden sind, spätestens jedoch per Ende 2022. Die Arbeiten sollen von den Experten des Kompetenzzentrums für Drehgestellrevisionen in Szolnok, Ungarn, durchgeführt werden.
 
Yrjö Judström, geschäftsführender Direktor von Junakalusto Oy, verriet weitere Einzelheiten zum Vertrag: «Drehgestellrevisionen sind ein wichtiger Aspekt im Lebenszyklus eines Zugs. Mit Hilfe dieses Vertrags werden wir in der Lage sein, die qualitativen und finanziellen Ziele zu erreichen, die wir für die Wartung aufgestellt haben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Stadler an diesem neuen Projekt.»
 
Jürg Gygax, Executive Vice President und Divisionsleiter Service bei Stadler, fügte hinzu: «Die Bereitstellung von Serviceleistungen für Fahrzeuge ist für uns ein wichtiges Geschäftssegment. Darüber hinaus erhalten wir auf diese Weise einen exzellenten Feedback-Kanal für unsere Züge. Aus diesem Grund ist für uns der Zuschlag bei Ausschreibungen, die unsere Fahrzeuge betreffen, stets besonders wichtig. Ebenso sind wir sehr stolz, dass es uns angesichts der ausserordentlich starken Konkurrenz gelungen ist, das beste Preis- und Qualitätsangebot abzugeben.»
 
Die Division Service ist bei Stadler für die Wartung von Fahrzeugflotten in 16 Ländern zuständig und betreut somit mehr als 680 Fahrzeuge, die jährlich insgesamt mehr als 115 Millionen Kilometer zurücklegen. In Ergänzung zu den umfassenden Serviceleistungen bietet Stadler Service auch die Modernisierung von Zügen sowie die Komponentenrevision an. Aus diesem Grund eröffnete Stadler im Jahr 2013 im ungarischen Szolnok ein Kompetenzzentrum für Drehgestellrevisionen.

Quelle: Stadler AG / 06.11.2017

 
Run auf Modellbau-Messe

Laut Messebericht gab es am ersten Tag der Eröffnung einen Messeran auf die Modellbau, Vienna Train, Ideen und Lebenslustmesse. Rund 30.000 Besucher stürmten am 26.10.2017 die Ausstellungshallen. Darunter in diesem Jahr sehr auffallend auch wieder junges Publikum.
Ebenso wurde die Veranstaltung seitens der Messe verbessert und die Hallen sehr gut gestaltet.

Es dürfte einen neue Messerekord geben in diesem Jahr. Dazu noch können Sie mit nur einem Ticket alle Messen besuchen!

Quelle: RMG / 27.10.2017

 
E-Mobilität beim Bus: EBUSCO, SWM und MVG
vereinbaren Innovationspartnerschaft

Um die Entwicklung innovativer Fahrzeugkonzepte beim Bus voranzutrei-ben, forcieren die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Ver-kehrsgesellschaft (MVG) ihre Zusammenarbeit mit Herstellern. Im Rahmen der Branchenmesse „Busworld Europe“ in Kortrijk (Belgien) haben SWM und MVG nun eine Innovationspartnerschaft mit dem niederländischen Elektrobus-Hersteller EBUSCO B.V. abgeschlossen. Eine vergleichbare Zusammenarbeit besteht bereits mit MAN. Zielsetzung der Innovations-partnerschaften ist es, neuartige Produkte oder Teilkomponenten zu entwi-ckeln und unter realen Einsatzbedingungen bei SWM bzw. MVG zu testen.
Einer der Schwerpunkte der Partnerschaft mit EBUSCO B.V. wird das Thema Leichtbau sein. Die Partnerschaft setzt bereits bei der Definition von Anforderungen und möglichen Fahrzeugkonzepten an. Geplant ist da-zu ein intensiver Austausch, bei dem SWM und MVG besonders ihre Ex-pertise als Busbetreiber einbringen werden. EBSUCO B.V. plant derzeit, spätestens 2019 einen ersten E-Bus in Leichtbauweise vorzustellen, der dann im MVG-Netz in München getestet werden soll. Leichtbau kompen-siert einen Teil des zusätzlichen Batteriegewichts und könnte Elektrobusse damit ein Stück weit wirtschaftlicher machen. Darüber hinaus soll die Ent-wicklung eines ersten autonom fahrenden Bus-Prototypen forciert werden.
Die Kooperation ist nicht exklusiv. SWM und MVG werden ihre Zusam-menarbeit auch mit anderen Herstellern fortsetzen und sind offen für weite-re Innovationspartnerschaften. Dies gilt nicht nur für die Elektromobilität, sondern auch für andere Technologiebereiche. Zielsetzung ist, Busver-kehrssysteme noch wirtschaftlicher, leistungsfähiger und attraktiver für die Kunden zu machen.

Quelle: MVG / 27.10.2017

 
Raiffeisen übernimmt wieder Modelleisenbahn

Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) wird wieder Eigentümer der Modelleisenbahn Gruppe mit ihren Marken Roco und Fleischmann. Der Münchner Unternehmensberater Roland Edenhofer, der knapp 95 Prozent an der Holding besitzt, gibt seine Anteile an die Hausbank ab.

Die entsprechende Prüfung durch die Bundeswettbewerbsbehörde sei bereits abgeschlossen, teilte die Modelleisenbahn Holding am Montag mit. Edenhofer wird sich sowohl als Eigentümer als auch als Geschäftsführer aus der Gruppe zurückziehen.

Er sei Mitte 2015 in die Geschäftsführung zurückgekehrt, um als Interimsmanager in einer schwierigen Lage für neue Strukturen zu sorgen. Inzwischen habe man den Umsatz zweistellig steigern können, die Verschuldung durch ein Insolvenzplanverfahren bei der deutschen Tochtergesellschaft Fleischmann maßgeblich reduziert und eine neuen Produktionsstandort in Vietnam mit bereits 130 Mitarbeitern aufgebaut. Daher sei jetzt der richtige Augenblick, um auch das Engagement als Eigentümer zu beenden.

Bewegte Geschichte seit der Jahrtausendwende

Nach 40 Jahren im Besitz der Gründerfamilie Rösler hat die Roco-Gruppe seit der Jahrtausendwende eine bewegte Geschichte: Im Jahr 2002 übernahm Peter Maegdefrau das Unternehmen, drei Jahre später schlitterte er in die Pleite. 800 Gläubiger mit Forderungen von 53 Millionen Euro blieben auf der Strecke. Maegdefrau kämpft seit damals gegen den Raiffeisenverband, weil ihn dieser ganz bewusst in Konkurs geschickt und dadurch enormen Schaden angerichtet habe.

Nach der Insolvenz wechselte Roco mehrere Male den Eigentümer. Zunächst übernahm der Raiffeisenverband Salzburg das Unternehmen selbst, verkaufte dieses dann dem Münchner Bauunternehmer Franz Josef Haslberger, der die Firma im Jahr 2011 wieder an Raiffeisen zurückverkaufte. Nur Monate später übernahmen drei Manager der Holding das Unternehmen, unter ihnen Edenhofer und Johannes Steinparzer, der die restlichen fünf Prozent hält.

750 Mitarbeiter und 49 Millionen Jahresumsatz

Die Modelleisenbahn Gruppe mit Sitz in Bergheim bei Salzburg ist mit den beiden Marken Fleischmann und Roco laut eigenen Angaben der europäische Marktführer im Segment Gleichstrom sowie die Nummer zwei für Modelleisenbahnen in Europa. Aktuell beschäftigt sie in fünf Ländern 750 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 49 Millionen Euro.

Quelle: salzburg.orf / http://salzburg.orf.at/news/stories/2872488/

 
Badner Bahn rollt flott auf der Gewinnschiene dahin

Badner Bahn rollt flott auf der Gewinnschiene dahin

Die Aktiengesellschaft der Wiener Lokalbahnen (WLB) - die „Badner Bahn“ und ihre Linienbusse - hat 2016 wieder gut gewirtschaftet. Während die Umsatzerlöse nur moderat um 0,2 Prozent auf 33,9 Millionen Euro gestiegen sind, ist das Ergebnis vor Steuern stark gewachsen. Es hat sich von 2,9 Millionen Euro um 3,2 Millionen auf 6,1 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der Unternehmensbilanz der WLB.

2016 hat der regionale Transportdienstleister im Jahresdurchschnitt 320 Mitarbeiter beschäftigt. Das Kernunternehmen der WLB, die für Pendler wichtige Badner Bahn, verkehrt zwischen der Wiener Oper und dem Badener Josefsplatz. Im Vorjahr hat die Badner Bahn auf der 30 Kilometer langen Strecke die neue Rekordzahl von 12,5 Millionen Passagieren befördert. (mm)

www.wlb.at

 
Adventzug zum Hartberger Weihnachtsmarkt am 25.11.2017

Adventzug zum Hartberger Weihnachtszauber
Eine historische Diesellokomotive bringt Sie über den Wechsel bis ins steirische Hartberg.
Dort lädt der zauberhafte Christkindlmarkt ein, der für regionale Produkte, hausgemachte Spezialitäten,
Kunst- und Handwerk bekannt ist. Über eine Million Lichter versetzen die Stadt in eine
vorweihnachtliche Stimmung. Vom Bahnhof gibt es einen kostenlosen Zubringerbus zum Adventmarkt.

Weitere Informationen Hier!

Quelle: Bahn im Film / 16.10.2017

 

Vectron MS erhält Zulassung in den Niederlanden

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Vectron in insgesamt 18 Ländern zugelassen

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Anbindung an gesamten Rhein-Alpen-Korridor

Die Mehrsystem-Variante der Vectron-Lokomotive hat am 21. September 2017 von der niederländischen
Sicherheitsbehörde ILT die Zulassung für den Betrieb in den Niederlanden bekommen. Der Vectron erhält
dadurch Zugang zu den Hafenstädten in den Niederlanden. Die Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein, um
den gesamten Rhein-Alpen-Korridor mit den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und den
Niederlanden bedienen zu können. 121 der bisher verkauften Vectron-Loks können in den Niederlanden
eingesetzt werden.

Insgesamt haben sich bereits 33 Kunden für den Vectron entschieden und über 600 Fahrzeuge bestellt.
Die 330 derzeit im Einsatz befindlichen Vectron-Loks haben bisher eine Gesamtfahrleistung von 90 Millionen
Kilometern absolviert. Mit der Zulassung in den Niederlanden kann der Vectron nun in insgesamt 18
europäischen Ländern betrieben werden. Die Lokomotiven sind außerdem für den Betrieb in Bulgarien,
Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei,
Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

Quelle: Siemens AG / 09.10.2017

 
Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland / Teil 2
Darum fahren Europas erste Roboter-Züge nach Friedberg

Rund elf Millionen Euro werden in die Bahnstrecke Oberwart-Friedberg investiert, um sie zur Teststrecke für selbstfahrende Züge zu machen. Im "Open.Rail.Lab" erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologien.


Zwischen Oberwart und Friedberg entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im "Open.Rail.Lab" erproben
Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen.
Die 25,5 Kilometer lange Teststrecke verläuft von Oberwart über Altpinkafeld, Pinkafeld und Schäffernsteg nach Friedberg. Sie umfasst insgesamt acht Haltestellen, zwölf Eisenbahnkreuzungen und einen 524 Meter langer Tunnel. Die Inbetriebnahme der Teststrecke erfolgt im Juni 2018. Elf Millionen Euro investieren Infrastrukturministerium, Land und Industrie in die Adaptierung.
"Wir fördern gezielt Forschung rund um automatisiertes Bahnfahren. Damit tragen wir dazu bei, dass unsere heimischen Betriebe mit der neuen Technologie weltweit punkten und Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen. Und wir machen die Eisenbahn noch sicherer", sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.
"Ab dem kommenden Jahr werden die Planungen und Umsetzungen für die Adaptierungen und Erweiterungen der Infrastruktur für das Open Rail Lab stattfinden", erläutert der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl.
Erst vor kurzem hatte das Land Burgenland die Strecke von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen. Der Kaufvertrag war in Oberwart unterzeichnet worden.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/oststeier/5292222/Neue-Teststrecke_Darum-fahren-Europas-erste-Roboter
Zuege-nach?xtor=CS1-15
 
Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland / Teil 1
  Rund elf Millionen Euro Investitionen für Teststrecke von Bund, Land und Industrie – Infrastrukturministerium investiert weitere fünf Millionen Euro jährlich in Forschungsprojekte
(Wien/OTS) - In Österreich entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im "Open.Rail.Lab" erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen. Die Teststrecke zwischen Friedberg in der Steiermark und Oberwart im Burgenland ist über 25 Kilometer lang. Im "Open.Rail.Lab" kann die gesamte Entwicklung der Technik für selbstfahrende Züge durchlaufen werden – von ersten Simulationen am Computer bis zu Testfahrten im normalen Bahnbetrieb. In die Aufrüstung der Strecke investiert das Infrastrukturministerium gemeinsam mit dem Land Burgenland und der Industrie rund 11 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Infrastrukturministerium jährlich rund fünf Millionen Euro für Forschungsprojekte rund um automatisiertes Bahnfahren bereitstellen.
"Mit dem Open.Rail.Lab bekommt Österreich ein Testlabor für die Bahn der Zukunft. Im Burgenland werden künftig selbstfahrende Züge entwickelt und getestet, etwa intelligente Loks, die mit Eisenbahnkreuzungen und Autos kommunizieren und so Unfälle verhindern. Wir fördern gezielt Forschung rund um automatisiertes Bahnfahren. Damit tragen wir dazu bei, dass unsere heimischen Betriebe mit der neuen Technologie weltweit punkten und Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen. Und wir machen die Eisenbahn noch sicherer", sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.
"Im Burgenland entsteht mit dem Open.Rail.Lab ein zukunftsweisendes Forschungsvorhaben. Unter dem Titel ‚Open.Rail.Lab‘ wird Forschungseinrichtungen und Industrie die Möglichkeit geboten, ihre Kompetenzen, um Innovationen im Zuge der Digitalisierung auf der Schiene im großen Stil zu entwickeln und zu testen. Einzigartig sind die vielfältigen Möglichkeiten die eine offene Strecke zur Erprobung und Evaluierung von neuen Innovationen im Bereich der Schiene mit sich bringen. Diese Dynamik im Bereich der Mobilität 4.0 auf der Schiene ist eine große Chance, die Wertschöpfungs- und der Forschungsquote im Burgenland zu steigern. Ab dem kommenden Jahr werden die Planungen und Umsetzungen für die Adaptierungen und Erweiterungen der Infrastruktur für das Open Rail Lab stattfinden", so Landeshauptmann Hans Niessl.
"Die Bahn ist das Rückgrat des Transportes. Die österreichische Bahnindustrie und die Unternehmen sind an der Weiterentwickelung der Bahn der Zukunft interessiert. Die Automatisierung wie auf der Straße findet auch auf der Bahn statt, und die Unternehmen sind bereit die Bahn zukunftsfit zu machen. Für die Stärkung des österreichischen Wirtschaftsstandortes ist eine optimale Unterstützung durch ein Open.Rail.Lab von größter Bedeutung. Open.Rail.Lab ermöglicht den Unternehmen neue Entwicklungen und Erfindungen voranzutreiben. So stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich und seine Innovationskraft, damit wir unsere Nummer-1-Position nicht nur halten, sondern weiter ausbauen", sagt der Obmann der Schienenbahnen-WKÖ Thomas Scheiber.
"Wir verstehen die Digitalisierung auch als Chance. Wir wollen die Modernisierungen mit gestalten und nicht nur dabei sein. Sollten selbstfahrende Züge auch abseits von isolierten Strecken einmal möglich werden, so ist für die MitarbeiterInnen damit sicherlich neues Spezialwissen verbunden. Dazu zählen etwa die Überwachung von Systemen, die Beurteilung der Lage in Notfallsituationen oder bei technischen Gebrechen. Gemeinsam mit den Arbeitgebern überarbeiten wir deshalb die Berufsbilder bei den Bahnen und definieren sie neu", sagt vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit.
Die 25,5 Kilometer lange Teststrecke verläuft von Oberwart über Altpinkafeld, Pinkafeld und Schäffernsteg nach Friedberg. Sie umfasst insgesamt acht Haltestellen, zwölf Eisenbahnkreuzungen und einen 524 Meter langer Tunnel. Die Inbetriebnahme der Teststrecke erfolgt im Juni 2018.
SERVICE: Website des Open.Rail.Lab http://www.openraillab.at/
 
MRCE bestellt 30 Vectron-Lokomotiven

MRCE bestellt 30 Vectron-Lokomotiven

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10 Vectron MS und 20 Vectron DC

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Option für 20 weitere Loks

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MRCE-Flotte umfasst insgesamt 111 Vectron-Lokomotiven

Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 30 Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung als Vectron MS für den Betrieb in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden vorgesehen. Zwanzig weitere Lokomotiven sind als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, sie sollen in Italien verkehren. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Januar 2018 geplant. Der Vertrag mit MRCE beinhaltet auch eine Option über 20 weitere Loks.

„Mit dieser neuen Bestellung wächst unsere Vectron-Flotte auf insgesamt 111 Lokomotiven. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Siemens-Loks schätzen unsere Kunden in ganz Europa“, sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

„Das langjährige Vertrauen von MRCE zeigt, dass wir eine Lokomotive im Portfolio haben, die den Anforderungen des europäischen Güterverkehrs mehr als gerecht wird. Mit DC-, AC- und MS-Loks hat MRCE nun alle elektrischen Ausführungen des Vectron im Angebot“, sagt Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

Quelle: Siemens AG/14.09.2017

 

Erster Einsatz für neue Bahntransformatoren von Siemens im Rheintal-Netz der DB Regio

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Erster Einsatz ab 2020 in 24 Mireo-Zügen von DB-Regio

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Neuer Trafo-Typ Tractronic® Thinity leichter und effizienter als bisherige Modelle

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Robustes Design ermöglicht flexible Montage

Siemens setzt erstmals den neuen Transformator-Typ Tractronic® Thinity in 24 Gliederzügen der Zugplattform Mireo ein. Der Bahntransformator ist eine entscheidende Komponente, denn er speist die Energieversorgung des Zuges und gewährleistet so einen störungsfreien Schienenverkehr. Durch das neue Design ist der Transformator bei gleicher Leistung wesentlich leichter und effizienter als die bisherigen Modelle und bietet dank seiner intelligenten Bauweise größtmögliche Flexibilität für alle Einbausituationen. Die 24 Mireo-Züge werden ab 2020 als Regionalbahn (RB) auf der Strecke Offenburg – Freiburg – Basel/Neuenburg (Schweiz) sowie sonntags im Kaiserstuhl von Freiburg nach Endingen/Breisach verkehren. Sie werden die Fahrzeit für diese Strecke um 30 Minuten reduzieren.

„Durch den Einsatz neuer Materialien und Dank unseres innovativen Kühlkonzeptes ist der Tractronic® Thinity ein echtes Leichtgewicht“, sagte Beatrix Natter, CEO bei Siemens Power Transformers. „Bei einer Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent konnten wir gleichzeitig die Verluste weiter reduzieren. Das macht den Tractronic® Thinity zu dem effizientesten und flexibelsten Fahrzeugtransformator auf dem Markt.“

Energieeffizienz und Flexibilität sind die entscheidenden Faktoren im Fahrbetrieb. Der verbesserte Wirkungsgrad des Transformators und die Leichtbauweise des Mireos senken den Energieverbrauch des Zuges ebenfalls um 25 Prozent. Dank des flexiblen Designs kann der neue Zugtransformator nicht nur „Aufdach“ sondern auch „Unterflur“ installiert werden und bietet dem Betreiber damit die größtmögliche Flexibilität. Verschiedene Optimierungen am Aktivteil, wie zum Beispiel eine spezielle Schichtung des Eisenkerns erlauben eine besonders kompakte Bauweise des Transformators. Als Isolations- und Kühlmedium wird ein grundwasserneutrales und biologisch abbaubares Esteröl eingesetzt. Das Kühlkonzept, wurde durch den Einsatz modernster 3D-CFX Simulationen optimiert und der Kühlmitteleinsatz so auf ein Minimum reduziert. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern verbessert auch den Brandschutz erheblich.

Traktionstransformatoren versorgen alle Bereiche eines Schienenfahrzeugs mit Energie und stellen so sicher, dass zum Beispiel Bremsen und Antrieb, aber auch Beleuchtung und Lüftungssysteme sowie Signaltechnik und Kommunikation funktionieren. Siemens ist ein führender Hersteller von Traktionstransformatoren, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Die Fertigung an fünf globalen Siemens-Standorten unter Führung des Kompetenzzentrums in Nürnberg gewährleistet höchste Qualität und Zuverlässigkeit für einen störungsfreien Betrieb und das für viele Jahre.

Quelle: Siemens AG / 11.09.2017

 

Siemens erhält Auftrag von DB Regio für 57 Regionaltriebzüge

DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo
 Einsatz im Netz der „S-Bahn Rhein-Neckar“
 Gestufte Inbetriebnahme ab Dezember 2020
Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach
dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies bereits die zweite Bestellung für
Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform von Siemens. Gebaut
werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei
Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen
starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke
Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns DB Regio mit diesem
Folgeauftrag entgegen bringt. Für den Mireo, die neueste Generation unserer
Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet
Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten
Lebenszyklus hinweg“, sagt Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit
Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven.

Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen
Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler
Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren.
Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg,
der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV
RLP Süd) sowie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN). Nach der
Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landesgesellschaft
über und werden für die Dauer des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio
gepachtet.

Der Mireo ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Durch die neue aerodynamische
Gestaltung und das laufruhige Drehgestell wird eine Geräuschreduzierung erreicht.
Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes
Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten
Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Auf Basis der Vorgaben
der öffentlichen Auftraggeber hat die DB Regio AG bei den Fahrzeuganforderungen
besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Die dreiteiligen Züge
verfügen über 200 Sitzplätze, zugleich stehen Mehrzweckbereiche für Rollstühle,
Fahrräder und Kinderwagen zur Verfügung. Das Fahrzeug ermöglicht
niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu
bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche
Fahrgastassistenz und -informationssysteme, sowie modernste
Sicherheitsüberwachungssysteme.

Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:
- Dreiteiliges Triebfahrzeug
- Fahrzeuglänge 70 m
- Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

Quelle: Siemens AG / 08.08.2017

 

Siemens schließt Rahmenvertrag über 100 Lokomotiven mit der Deutschen Bahn

 Erstabruf von 60 Vectron Mehrsystem-Loks
 Auslieferung ab Ende 2017
Siemens und die DB Cargo AG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von
100 Lokomotiven abgeschlossen. Mit Vertragsschluss ruft die Güterverkehrstochter
der Deutschen Bahn 60 Lokomotiven vom Typ Vectron in der Mehrsystemausführung
ab. Die Lokomotiven sind für den Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor
(DACHINL) vorgesehen. Die Auslieferung der Fahrzeuge beginnt Ende 2017. Ab
2020 werden die Loks auch in Belgien den Betrieb aufnehmen. Die Lokomotiven
verfügen über eine Leistung von 6,4 MW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160
km/h, sie sind mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet.
Gebaut werden die Fahrzeuge im Siemens-Werk in München-Allach.

„Mit dieser Bestellung investiert DB Cargo in die Zukunft des Güterverkehrs auf der Schiene. Mit der bestellten Mehrsystemlokomotive ist es möglich, mit einem Zug von den Niederlanden bis Italien ohne Lok-Wechsel zu fahren. Der europäische Gütertransport lässt sich so schnell, effizient und umweltfreundlich betreiben“, sagt Jochen Eickholt, Chef des Bahngeschäfts von Siemens.

„Die Beschaffung der Mehrsystemlokomotiven ist ein weiterer Meilenstein in der seit vier Jahren laufenden Erweiterung und Modernisierung unserer europäischen Lokomotiven-Flotte. Zugleich bildet dieses Produkt ein wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie im interoperablen europäischen Schienengüterverkehr. Wir hoffen, in der Zusammenarbeit mit Siemens in diesem Projekt eine Partnerschaft gebildet zu haben, welche unsere Ambitionen im Fahrzeugbereich bezüglich des Masterplans Schienengüterverkehr maßgeblich unterstützt“, so Dr. Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender der DB Cargo AG.

Erst kürzlich hatte Siemens die 500. elektrische Vectron-Lok verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert. Die Lokomotiven werden sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr eingesetzt. Die Vectron-Flotte ist bisher in den Ländern Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

Quelle: Siemens / 06.08.2017

 

Siemens vernetzt Lokomotiven der Deutschen Bahn

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Umrüstung von Elektro-Lokomotiven zu DB-„TechLOKs“

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Gemeinsame Entwicklung von Datenanalyse-Modellen

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Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit der Lok-Flotte steigern

Die DB Cargo AG beauftragt Siemens mit der Aufrüstung ihrer Lokomotiv-Flotte für eine zustandsbasierte und prädiktive Instandhaltung. Dabei handelt es sich um Loks von Siemens der Baureihe 152 vom Typ Eurosprinter ES64F sowie Loks der Baureihen 170 und 191, beide vom Typ Vectron. Auf den Fahrzeugen der Baureihe 152 rüstet das Unternehmen die notwendigen Telematiksysteme nach und bindet alle Lokomotiven an das „TechLOK“-System der DB Cargo an. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

Die Telematiksysteme erfassen kontinuierlich den Zustand der Loks. Aus den so gesammelten Daten entwickeln die Experten des Mobility Data Services Center von Siemens gemeinsam mit DB Cargo identifizierte Anwendungs- und Datenanalysemodelle. Dazu werden die Analytikmodelle der Railigent-Plattform von Siemens genutzt, die mit dem „Internet of Things“-Betriebssystem Mindsphere verknüpft ist. Durch die digitalisierte Datenanalyse können sich abzeichnende Fehler und Störungen frühzeitig erkannt und damit beispielsweise Werkstattaufenthalte flexibler und zustandsbasiert geplant werden. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Lokomotiven zu optimieren.

„Mit der Digitalisierung unserer Flotte steht vor allem eines im Fokus: Die weitere Verbesserung der Qualität für unsere Kunden sowie eine Optimierung der Fahrzeug-Wertschöpfungskette. Fast 1.000 Loks sind bereits mit dem „TechLOK System“ international unterwegs. Mit der nun gezeichneten Kooperation mit Siemens treiben wir diese Zielsetzung weiter voran“, sagt Dr. Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender der DB Cargo.

„Die langfristige Partnerschaft mit der Deutschen Bahn hat für uns eine wichtige strategische Bedeutung. Durch die Verknüpfung von Datenanalyse und fahrzeugspezifischem Wissen unterstützen wir die Deutsche Bahn bei der Digitalisierung und dem Ziel einer hundertprozentigen Verfügbarkeit“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

Quelle: Siemens AG / 24.07.2017

 

Prototyp des Rhein-Ruhr-Express vorgestellt

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Siemens startet Testprogramm des Rhein-Ruhr-Express

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Digitale Zugtechnik

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Einsatz ab Ende 2018 geplant

Siemens hat den ersten Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorgestellt. Im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath beginnen die Tests des Elektrotriebzuges. In den kommenden Monaten werden im PCW insgesamt sieben Vorserienfahrzeuge in Betrieb gesetzt. Sie absolvieren ein umfangreiches Testprogramm bevor sie erstmals Testfahrten im öffentlichen Bahnnetz absolvieren. Der RRX soll Ende 2018 seinen Betrieb im Großraum Rhein-Ruhr aufnehmen.

„Die Aufnahme der Testfahrten im PCW zeigt, dass wir im RRX-Projekt im Zeitplan liegen. Hier prüfen wir, ob die Fahrzeuge fit sind für ihren täglichen Einsatz in und zwischen den Städten in Nordrhein-Westfalen. Jeder einzelne Zug der gesamten RRX-Flotte wird hier quasi vor der Haustür in Betrieb gesetzt werden“, sagte Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven von Siemens.

Siemens wurde im März 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) mit der Lieferung von 82 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro.

Siemens hat die RRX-Flotte, basierend auf der erfolgreichen Desiro-Plattform, neu entwickelt. Das Fahrzeugkonzept kombiniert hochwertige Ausstattung mit modernster Technik. Jede Zugeinheit besteht aus vier Wagen, von denen der erste und der letzte als End- und Steuerwagen jeweils mit nur einem Deck und die beiden mittleren als Doppelstockwagen ausgeführt sind. Insgesamt stehen 400 Sitzplätze zur Verfügung. Die Züge sind in den Farben Weiß, Grau, Schwarz und Orange gehalten. Das Design des RRX setzt sich im Innenraum fort. Großzügige Sichtachsen und Fensterfronten sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Darüber hinaus bietet der RRX WLAN-Zugang und Steckdosen im gesamten Zug, Klapptische und Leseleuchten in der ersten Klasse sowie modernste Informationssysteme und eine energieeffiziente Antriebsanlage und Klimatisierung.

Nicht nur beim Fahrgastkomfort, auch bei der Verfügbarkeit nutzt das Fahrzeug die neuste Technik. Moderne Datenkommunikation sorgt für einen ständigen Dialog zwischen Zug und Service-Einrichtung: Im Rahmen der vorausschauenden Instandhaltung können Fehler so behoben werden, bevor sie entstehen. Mit der Übernahme des lebenslangen Services des RRX garantiert Siemens eine mehr als 99-prozentige Verfügbarkeit für den fahrplanmäßigen Betrieb. Der RRX ist außerdem auf einen hocheffizienten Betriebseinsatz ausgerichtet. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h und Fahrerassistenzsystemen für vorausschauendes Bremsen und Beschleunigen sorgt der RRX auch auf den hochbelasteten Strecken im Rhein-Ruhr-Gebiet für einen optimalen Verkehrsfluss.

Quelle: Siemens/12.07.2017

 

500. elektrische Vectron-Lokomotive bestellt

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Weitere acht Vectron-Lokomotiven für European Locomotive Leasing (ELL)

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ELL ist derzeit größter Vectron-Kunde

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Bisher 507 Loks bestellt

European Locomotive Leasing (ELL), ein Anbieter von Komplettlösungen für das Leasing von Lokomotiven, hat bei Siemens acht weitere Vectron-Lokomotiven bestellt. ELL ist derzeit der größte Vectron-Kunde. Die Mehrsystem-Loks haben eine Leistung von maximal 6,4 MW und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. ELL vermietet die Lokomotiven an die tschechischen Bahnen Ceské Dráhy für den Einsatz im Personenverkehr auf der Strecke Prag – Berlin. Mit dieser Bestellung hat Siemens den 500. elektrischen Vectron verkauft. Insgesamt wurden nun 507 Fahrzeuge der Elektrolok bestellt.

„Das Jubiläum steht für die Erfolgsgeschichte und den zuverlässigen Einsatz unserer Vectron-Lokomotiven in ganz Europa. Mit unserer flexiblen Plattform und passgenauen Ausstattungspaketen haben wir bereits 31 Kunden in 14 Ländern überzeugt", sagt Jochen Eickholt, Chef des Bahngeschäfts von Siemens.

Die Lokomotiven von Siemens werden sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr eingesetzt. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert. Bei der Entwicklung standen Zukunfts- und Investitionssicherheit, Umweltfreundlichkeit und Fungibilität sowie Nach- und Umrüstbarkeit im Vordergrund. Der Vectron kann als rein elektrische Version für den Betrieb in Wechselstrom (AC)- und Gleichstromnetzen (DC) sowie als Mehrsystem (MS)-Variante in den Leistungsklassen 5,2 MW bzw. 5,6 MW und 6,4 MW geliefert werden. Die Lokomotiven können neben den gewünschten nationalen Zugsicherungssystemen auch mit dem neuesten europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgestattet werden. Die Produktion erfolgt im Siemens-Lokomotivenwerk in München-Allach.

Die Vectron-Flotte hat bisher eine Gesamtfahrleistung von mehr als 75 Millionen Kilometern absolviert. Die Lokomotiven sind derzeit in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

Quelle: Siemens AG/26.06.2017

 
Mödlinger Wirtschaft schlägt den Bau einer neuen Südbahn-Haltestelle vor
Für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Bezirk Mödling durch eine neue Bahnstation spricht sich Martin Fürndraht, Mödlinger Bezirksstellenobmann der NÖ Wirtschaftskammer, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst aus. Er fordert die Errichtung einer Station „Mödling Süd“ der Südbahn zur Entlastung des innerstädtischen öffentlichen Verkehrs in Mödling sowie eine strategische Positionierung von Park-and-ride-Anlagen am Stadtrand von Wien.

Von einer Station im Süden Mödlings an der Gemeindegrenze zu Guntramsdorf würden besonders die mehr als 3.000 Schüler und auch die Lehrer der HTL profitieren. Diese könnte man nämlich gleich mit einem Shuttlebus von dort zur Schule bringen. Derzeit müsse man noch den innerstädtischen Verkehr benützen, was diesen sehr belaste. Fürndraht appeliert an die Kommunalpolitiker, dieses seit Jahren diskutierte Projekt endlich auf Schiene zu bringen und damit auch das WIFI-Mödling besser an den öffentlichen Verkehr anzubinden.

Ein weiteres großes Anliegen ist dem Bezirksobmann die Errichtung strategischer Park-and-ride-Anlagen an der Grenze zur Bundeshauptstadt: „In Wien ist der öffentliche Verkehr zwar sehr gut ausgebaut, jedoch setzt die optimale Nutzung durch Pendler aus Niederösterreich voraus, dass es auch gut positionierte Park-and-ride-Anlangen mit einer ausreichenden Zahl an Stellplätzen gibt“, sagt Fürndraht. Auch die Station „Mödling Süd“ sollte man damit ausstatten.

Die bevorstehende Einführung des Parkpickerls in Favoriten und dem damit verbundenen „Parktourismus“ sieht Fürndraht gelassen entgegen. Er erwartet zwar, dass es anfänglich zu einer Verschärfung der Parkplatzsituation in den angrenzenden Gemeinden kommen wird, was sich aber bald einpendeln werde. Auch hier sieht er den Bedarf an strategischen Park-and- ride-Anlagen. (hm)

http://wko.at/noe/moedling
 
FJB: Tschechische Bahn stellt Signale im Güterverkehr auf Rot
Der Franz-Josef-Bahn (FJB) stehen mit Herbst 2017 weitreichende Änderungen im Güterverkehr bevor. Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen steht die Auflassung des letzten grenzüberschreitenden Güterzugpaares zwischen Gmünd und C eske Velenice durch CD Cargo, die Güterverkehrssparte der Ceské dráhy (CD) mit 1. September 2017. Das hat der NÖ Wirtschaftspressedienst aus gut informierten Eisenbahner-Kreisen erfahren.

Hand in Hand mit dieser Änderung werden die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) das von Montag bis Freitag zwischen den Bahnhöfen Schwarzenau und Gmünd verkehrende Zugpaar 45514/45513 auflassen, das die Güterwagen für den grenzüberschreitenden Güterzug in Richtung C eske Velenice nach Gmünd gebracht hat.

Die geplanten Veränderungen im Schienengüterverkehr werden sich ab Herbst aber auch auf den Straßen in den Bezirken Gmünd und Zwettl bemerkbar machen. Hauptfracht des letzten grenzüberschreitenden Güterzugpaares ist Rundholz, das aus der Tschechischen Republik zu einem großen holzverarbeitenden Betrieb nach Brand im Bezirk Zwettl transportiert wird. Mit 1. September werden diese Transporte auf die Straße abwandern und von einem regionalen Transportunternehmer erledigt, der mit seinen Lkw von der Staatsgrenze aus noch gut 200 Kilometer weit bis zu den Ladestellen fahren muss.

Zurückgebaut werden soll mit Herbst auch der Güterverkehr auf der von Schwarzenau ausgehenden Nebenbahn nach Waldhausen. Statt derzeit fünf Zugpaaren zwischen Schwarzenau und Zwettl bzw. Waldhausen sollen ab 1. September 2017 nur mehr drei Zugpaare unterwegs sein.

Auffallend ruhig ist es auch um die geplante Attraktivierung des Personenverkehrs auf der FJB geworden. Mit einem Investitionsvolumen von 660 Millionen Euro hätte die Fahrzeit zwischen Wien und Gmünd auf 90 Minuten reduziert und Horn direkt an die FJB angebunden werden sollen. (haw)

www.cdcargo.cz/de <http://www.cdcargo.cz/de>

www.oebb.at <http://www.oebb.at>
 
Siemens übernimmt Anbieter von Schienenfahrzeug- und Bahninfrastruktur-Monitoringsystemen

 

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Siemens-Division Mobility baut digitalisiertes Wartungs- und Instandhaltungsgeschäft weiter aus

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MRX Technologies bietet Zustandsüberwachung von Schienenfahrzeugen und Bahninfrastruktur sowie Inspektionssysteme von Bahnnetzen

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MRX Technologies wird als rechtlich eigenständige verbundene Gesellschaft der Siemens AG in der Division Mobility geführt

Siemens übernimmt die MRX Technologies Gruppe mit Sitz in Perth, Australien, und baut damit das Angebot im Bereich vorausschauender Wartung mittels Digitalisierung weiter aus. Die Gruppe setzt sich zusammen aus den Firmen JRB Engineering Pty Ltd., MRX Technologies Ltd., MRX Rail Services Pty Ltd. und MRX Rail Service UK Ltd. Über die finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die akquirierten Unternehmen werden als rechtlich selbstständige Unternehmen innerhalb der Siemens-Division Mobility geführt. Der Vollzug der Transaktion wird voraussichtlich Anfang Juli erfolgen.

Die MRX Technologies Gruppe bietet seit 1996 Servicedienstleistungen für Hersteller und Betreiber von Bahnsystemen an. Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Messtechnikportfolio für die digitalisierte Zustandsüberwachung von Fahrzeugkomponenten und Bahninfrastruktur. Die Messtechnik liefert umfangreiche Messdaten, auf deren Basis die Instandhaltung von Bahnsystemen optimiert und kosteneffizienter gestaltet werden kann.

„Siemens setzt auf zustandsbasierte und prädiktive Wartung. Möglich wird dies durch die digitale Überwachung von Komponenten und Systemen verbunden mit der fachkundigen Analyse von Big Data durch unsere Systemexperten, die Fehlerquellen frühzeitig erkennen. Mit der MRX Technologies Gruppe gewinnen wir einen hoch kompetenten Partner für die Erhebung von umfassenden Messdaten rund um das System Bahn – die Grundlage unseres zentralen Diagnosesystems“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

„Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine noch höhere Systemverfügbarkeit zu bieten. Wir kombinieren die Digitalisierung von servicerelevanten Daten mit dem in der Branche einmaligen Datenanalysesystem und Expertenwissen von Siemens. Gemeinsam führen wir die Bahnindustrie in die digitale Zukunft“, sagt Jim Blair, geschäftsführender Gesellschafter von der MRX Technologies Gruppe.

Die prädiktive Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und deren Infrastruktur gewinnt immer größere Bedeutung. Die Anforderungen heute verlangen nach einer hundertprozentigen Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Infrastruktur. Denn Ausfälle kosten Geld, erzeugen Verspätungen und damit Verärgerung von Fahrgästen, Nahverkehrsbestellern und Frachtkunden. Die Verantwortung für die Instandhaltung übertragen die Bahnbetreiber zunehmend an die Fahrzeughersteller. So wird die Lieferung von Neufahrzeugen oft mit langjährigen Instandhaltungsverträgen gekoppelt, zum Teil bis zum Ende des geplanten Lebenszyklus der Systeme.

Siemens hält eine führende Position in der Bahnindustrie für die Lieferung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Service aus einer Hand. In München betreibt Siemens als erstes Unternehmen der Bahnindustrie ein spezielles Datenanalyse-Zentrum – das Mobility Data Services Center. In diesem Datenanalysenzentrum werden in einem zentralen Diagnosesystem zahlreiche Daten analysiert, die kontinuierlich von Fahrzeugen und streckenseitigen Ausrüstungen gesendet werden. Auf deren Grundlage erfolgt die frühzeitige Prognose von Systemfehlern, woraus den Technikern in den Siemens-Werkstätten sowie den Betreibern akute und terminierte Instandhaltungsempfehlungen gegeben werden.

Quelle: Siemens AG/ 25.06.2017

 
Hupac bestellt acht Mehrsystem-Lokomotiven bei Siemens

? Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor
? Auslieferung beginnt ab Frühsommer 2018
? Ausgerüstet mit ETCS
Der Schweizer Anbieter für kombinierte Verkehre Hupac hat bei Siemens acht
Lokomotiven vom Typ Vectron MS bestellt. Die Mehrsystem-Fahrzeuge sind für den
Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor (DACHINL) vorgesehen. Die Auslieferung
beginnt ab Frühsommer 2018. Die Lokomotiven verfügen über eine Leistung von
6,4 MW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Neben den nationalen
Zugsicherungssystemen erhalten die Fahrzeuge das Europäische Zugsicherungssystem ETCS. Gebaut werden sie im Siemens-Werk in München-Allach.

Mit den neuen Lokomotiven baut Hupac gemeinsam mit seinen Partnern das
Angebot für Güterschienentransporte von zentralen europäischen Hubs, wie
beispielsweise dem Logistikzentrum Rotterdam, über die Kernstrecken zwischen
den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz bis in den
Mittelmeerraum weiter aus. Die neuen Vectrons ermöglichen es den mit Hupac
kooperierenden Betreibern, die europäischen Wirtschaftsräume nördlich und südlich
der Alpen mit dem Betrieb durch den neuen Gotthard-Basistunnel miteinander zu
verbinden.
„Mit dieser Investition in Vectron-Lokomotiven können wir den Rhein-Alpen-Korridor
durch die durchgehende Traktion deutlich effizienter bedienen“, sagte
Bernhard Kunz, Geschäftsführer der Hupac AG.

Quelle: Siemens AG / 01.06.2017

 

Erste Vectron-Breitspurlokomotive erhält Zulassung in Finnland

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Acht von insgesamt 80 Lokomotiven nehmen Betrieb sofort auf

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Auslieferung aller Lokomotiven bis 2026

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Vertrag enthält Option für weitere 97 Fahrzeuge

Die Wechselstrom-Lokomotive vom Typ Vectron für die finnische Bahn VR hat von der Zulassungsbehörde Trafi die Zulassung für den Betrieb in Finnland erhalten. Die ersten acht Vectron nehmen ab sofort den kommerziellen Betrieb auf. Der erste kommerzielle Einsatz erfolgt heute von der Stadt Tampere zum Hafen Vuosaari in Helsinki. Insgesamt liefert Siemens 80 Lokomotiven an die VR-Gruppe. Es ist der erste Auftrag in Breitspurausführung und zugleich der bislang größte Einzelauftrag für die Vectron-Lokomotive. Alle Loks werden bis Ende 2026 ausgeliefert.

Zur Überprüfung und Zulassung der umfangreichen neuen Ausrüstungspakete absolvierten seit Beginn 2016 bis zu fünf Lokomotiven Typprüfungen entsprechend den Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI). Es wurden verschiedene zusätzliche Funktionalitäten und Ausrüstungspakete zertifiziert, beispielsweise die Breitspurdrehgestelle, das spezielle Winterpaket sowie die Ausrüstung mit zwei Diesel-Power-Modulen für die Überbrückung von kurzen Strecken ohne Oberleitung.

Im Februar 2014 bestellte die finnische Bahn die Nordlandausführung der elektrischen Vectron-Hybrid-Lokomotiven. Die Lokomotiven haben eine Leistung von 6,4 MW und sind für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Das Fahrwerk ist für die Spurweite von 1524 mm ausgeführt. Die Fahrzeuge kommen in Finnland zum Einsatz und sind sowohl mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS als auch mit dem finnischen Zugsicherungssystem JKV-STM ausgerüstet. In Finnland werden die Lokomotiven unter der Baureihenbezeichnung Sr3 betrieben. Die Lokomotiven wurden an die nordischen Winterbedingungen und die speziellen Umgebungsbedingung in Finnland angepasst, z. B. für häufige Kollisionen mit großen Tieren, Temperaturen bis minus 40 Grad und sehr feinen Schnee. Dafür sind das Dach als Hohlkammerdach und die Frontklappe verstärkt ausgeführt. Eine weitere Besonderheit ist die Ausrüstung sowohl mit Seitenpuffern als auch automatischer Kupplung.

Ein spezieller Einsatzfall in Finnland ist der Transport von Holz auf der Schiene. Diese Züge werden auf nichtelektrifizierten Streckenabschnitten in die Wälder hinein bzw. aus ihnen heraus bewegt. Ermöglicht wird dies mit zwei Diesel-Power-Modulen sowie Rangierfunkfernsteuerung an Bord. Somit kann auf den Einsatz von Diesel-Rangierlokomotiven verzichtet werden.

Quelle: Siemens AG/31.05.2017

 
Rail Cargo Group, die SBB Cargo und PJ Messtechnik arbeiten am
intelligenten Güterzug

Teilautomatisierte Zugvorbereitung im Güterverkehr 

(München, 12.05.2017) – SBB Cargo, die Rail Cargo Group (RCG) und PJ Messtechnik (PJM) haben auf der transport logistic München den Vertrag zur gemeinsamen Erarbeitung einer teilautomatisierten Zugvorbereitung unterzeichnet. Neu entwickelte Kommunikations- und Cloud-Lösungen erlauben zusammen mit Sensoren, die Zugvorbereitung in naher Zukunft zu automatisieren. Mit dieser Systemlösung erfolgt im ersten Schritt die Integration der automatischen Bremsprobe in die teilautomatisierte Zugvorbereitung. Das gemeinsame Ziel ist es, einen intelligenten Güterzug länderübergreifend einzusetzen und damit die Grundlage für einen neuen Standard der In-Train-Kommunikation zu schaffen.

Die Digitalisierung im Schienengüterverkehr schreitet voran. Kundenanforderungen hinsichtlich Telematik und Sensorik im Güterverkehr auf der Schiene nehmen laufend zu. Umso wichtiger ist es, die heutigen Produktionsprozesse im Schienengüterverkehr zu standardisieren, zu digitalisieren und anschließend zu automatisieren. SBB Cargo, die RCG sowie der Experte für Güterwagenmonitoring PJM haben sich nun zusammengeschlossen, um die Entwicklung eines intelligenten Güterzugs voranzutreiben

Zukunftsmodell intelligenter Güterzug

Aktuell werden Bremsproben manuell durchgeführt. So müssen die Bremsen bei jedem neu formierten Zug vor der Abfahrt von einem Mitarbeiter direkt am Wagen auf ihre Funktionalität überprüft werden. Dies soll zukünftig unter dem Aspekt der erhöhten Zuverlässigkeit und Sicherheitsrelevanz – vor allem in Hinblick auf die Tätigkeiten der Mitarbeiter im Rangierbetrieb und bei der Zugvorbereitung – automatisch erfolgen.

Eine gemeinsame und länderübergreifende Entwicklung von Produkten im Schienengüterverkehr ist in vielerlei Hinsicht  sinnvoll. Zum Beispiel können die erarbeiteten Systemlösungen über die Ländergrenzen hinweg getestet werden – in der Schweiz und in Österreich. Dies beschleunigt die Erlangung der europaweiten behördlichen Anerkennung. Aus diesem Grund entwickeln SBB Cargo, die RCG und PJM gemeinsam einen marktfähigen Testzug. Dieses Pilotprojekt ist ein Meilenstein für die technologische Entwicklung im Schienengüterverkehr. So wird nicht nur die Interoperabilität garantiert, sondern auch offene Standards für den europäischen Warenverkehr erprobt. Darüber hinaus werden Sicherheit und Zuverlässigkeit im Schienenverkehr mit automatisierten Prozessen weiter erhöht. Die dazu nötige Prüftechnik liefert PJM mit dem WaggonTracker System. Das Unternehmen PJM ist eine akkreditierte Prüfstelle für Schienenfahrzeuge und entwickelt und produziert Produkte im Bereich Messtechnik, Telematik- und Monitoring-Lösungen für den Eisenbahn-Sektor.

Die ersten Tests werden bereits diesen Sommer durchgeführt. Die erste Generation des intelligenten Güterzuges soll in der Schweiz und Österreich im zweiten Halbjahr 2018 im produktiven Betrieb fahren.

Quelle: ÖBB / 12.05.2017

 
ÖBB: Rail Cargo Group - Shaping tommorrow's logistics

Unter diesem Motto präsentiert sich die Rail Cargo Group (RCG) auf der transport logistic Messe in München

(Wien, 03.05.2017) – LOGISTICS #MakesItHappen. Alle zwei Jahre trifft sich die gesamte Branche auf der internationalen Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management in München. Rund 2.000 Austeller und über 55.000 BesucherInnen treten von 9. bis 12. Mai in den aktiven Dialog und tauschen sich über Neuheiten und Entwicklungen der internationalen Transport- und Logistikbranche aus. Fixstarter bei der transport logistic ist die Rail Cargo Group mit ihrem Auftritt in Halle B6.

International, kundennah, innovativ und umweltfreundlich

Auf rund 300 m² und mit  einem dynamischen Standkonzept tauchen Kunden und Partner in die Welt des RCG-Güterverkehrs ein. Denn: Wir setzen neue Maßstäbe in der Logistik. Sei es mit der Expertise unserer 8.400 MitarbeiterInnen, unseren starken, attraktiven Verbindungen quer durch Europa oder technischen Neuerungen im Schienengüterverkehr.

Zwischen Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer

Und darüber hinaus. Die Rail Cargo Group ist Key-Player im internationalen Güterverkehr. Von der idealen Vernetzung in Europa und der Anbindung per Schiene an die wichtigsten Häfen, Wirtschafts- und Industriezentren profitieren Kunden und Partner. Produkte von Rail Cargo Logistics und Rail Cargo Operator – wie der Antwerpen Shuttle oder unsere hochfrequenten Langstreckenverbindungen – bieten eine attraktive und  zuverlässige Alternative zu den Verkehrsträgern Straße und Schiff.  In den nächsten Monaten werden wir weitere Produkte und Relationen launchen. Derzeit arbeiten wir beispielsweise im Intermodalbereich an der Erweiterung unserer Türkeiverbindungen.

Blick Richtung Zukunft: Innovationen entwickeln

Um am Puls der Zeit zu sein, arbeiten die Expertinnen und Experten der Rail Cargo Group an der Weiterentwicklung unserer Leistungen und unseres Equipments. Neue Lokomotiven und ein modernisierter Wagenpark garantieren einen optimalen Transportablauf. Im Bereich Waggonequipment sowie Transport- und Umschlag arbeitet die RCG intensiv an neuen Möglichkeiten. So werden im Zuge der transport logistic weitere aktuelle Projekte und Kooperationen vorgestellt.

Ein Gewinn für die Umwelt

Jedes Jahr befördern wir rund 110 Millionen Tonnen an Gütern. Der Schienengüterverkehr verursacht je Tonne nur rund 7 % CO 2 Emissionen eines LKW. Wieviel CO 2 können wir während der transport logistic Messe in München vermeiden? Mit dem Emissionszähler am RCG-Stand haben wir genau im Blick, wie viel CO 2 durch den Transport auf der Schiene mit der Rail Cargo Group eingespart wird. 

Besuchen Sie uns auf der transport logistic Messe in München

Interessiert? Dann kommen Sie zum RCG-Stand in Halle B6, Stand 217/318. Wir freuen uns auf interessante Gespräche und einen regen Informationsaustausch. Die Zukunft der Logistik ist jetzt. Gestalten wir sie gemeinsam – getreu unserem Motto: Shaping tommorrow's logistics.

Rail Cargo Group: Güterverkehr der ÖBB

Die Rail Cargo Group ist mit 2,1 Mrd. EUR Umsatz jährlich und rund 8.400 MitarbeiterInnen eines der führenden Bahnlogistikunternehmen Europas. Ausgehend von den Heimmärkten Österreich und Ungarn bietet die Rail Cargo Group maßgeschneiderte Bahnlogistiklösungen zwischen Nordsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer und sorgt für sicheren, umweltfreundlichen und zuverlässigen Transport auf der Schiene. Operative Leitgesellschaft der Rail Cargo Group ist die Rail Cargo Austria AG.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Quelle: ÖBB/04.05.2017
 
ÖBB: RCG verlängert Kooperation mit Forst Holz Papier

Holztransporte werden auch weiterhin auf der umweltfreundlichen Schiene abgewickelt

(Wien, 03.05.2017) – Die Zusammenarbeit zwischen der Rail Cargo Group – Güterverkehrssparte der ÖBB – und der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) wird im Rahmen eines Drei-Jahrespakets verlängert. Aufgrund des gemeinsamen Engagements der letzten Jahre konnten die für die Forst-, Holz- und Papierindustrie wichtigen Holztransporte in Österreich auf der Schiene gehalten werden.

Stärkung der Flächen- und Einzelwagenverkehre

Österreich ist mit einem Modal Split von über 30 % Spitzenreiter innerhalb der Europäischen Union. Das spiegelt sich in der hohen Flächendichte und einem attraktiven Marktangebot von mehr als 400 Bedienstellen und 125 Holz- und Kernnetzbahnhöfen für nationale und internationale Schienenverkehrstransporte wider. Dieses Leistungsangebot als Rückgrat für Einzelwagenverkehre ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal für die Rail Cargo Group, sondern auch ein wesentlicher Standortfaktor für die österreichische Wirtschaft.

Holztransporte per Bahn bis 2020 gesichert

Unternehmen, unter anderem aus der Holzindustrie, setzen bereits seit Langem auf umweltfreundliche Transporte auf der Schiene. So wurde nun die Vereinbarung zwischen der Rail Cargo Group und Forst Holz Papier auf weitere drei Jahre verlängert und konkretisiert. Die mit 30. Juni 2017 auslaufenden Frachttarife für Inlandssendungen (Blatttarife) werden dabei mit 1. Juli 2017 geringfügig angepasst. Zusätzlich wurden sowohl die Weiterentwicklung als auch die Optimierung des Holz-Kernnetzes sowie die Installierung eines flächendeckenden Kapazitätsmanagement (KAPA) zwischen der Rail Cargo Group und FHP vereinbart. Von der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2020 profitieren vor allem Umwelt und Bevölkerung, da Transportmengen von der Straße auf die Schiene verlagert werden. 

Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP )

FHP ist ein europaweit einmaliger Zusammenschluss aller mit dem Roh-, Wert- und Werkstoff Holz tätigen Branchen, von der Forstwirtschaft über die Weiterverarbeitung in der Säge-, Platten- und Papierindustrie bis zum Holzbau und Holzhandel. Rund 300.000 Menschen beziehen in über 172.000 vorwiegend familiengeführten Klein- und Mittelbetrieben in Österreich ihr Einkommen aus dem Wert- und Werkstoff Holz. Der Produktionswert der gesamten Wertschöpfungskette beträgt dabei rund 12 Mrd. Euro, der durchschnittliche Exportüberschuss rund 3,5 Mrd. Euro. „Die Wertschöpfungskette Holz ist somit ein stabiler und verlässlicher Faktor für die österreichische Volkswirtschaft und der Träger der Entwicklung des ländlichen Raumes. Der Transport des umweltfreundlichen Wert- und Werkstoffes Holzes auf der umweltfreundlichen Schiene hat in unserem Land Tradition, die wir mit der Verlängerung dieses Branchen-Rahmenvertrages gerne weiterführen“, betont ÖKR Rudolf Maximilian Rosenstatter, Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP). 

Rail Cargo Group: Güterverkehr der ÖBB

Die Rail Cargo Group ist mit 2,1 Mrd. EUR Umsatz jährlich und rund 8.400 MitarbeiterInnen eines der führenden Bahnlogistikunternehmen Europas. Ausgehend von den Heimmärkten Österreich und Ungarn bietet die Rail Cargo Group maßgeschneiderte Bahnlogistiklösungen zwischen Nordsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer und sorgt für sicheren, umweltfreundlichen und zuverlässigen Transport auf der Schiene. Operative Leitgesellschaft der Rail Cargo Group ist die Rail Cargo Austria AG.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Quelle: ÖBB / 04.05.2017
 
WESTbahn vernetzt sich international

WESTbahn vernetzt sich international:

Gründung der Alliance of Rail New Entrants (ALLRAIL)
Neue europäische Eisenbahn - Alliance for Rail New Entrants (ALLRAIL) von Nicht-Staatsbahnen des Fracht- und Passagierbereichs in Brüssel gegründet
(Wien/OTS) - ALLRAIL wurde von der ERFA, der Vereinigung der Nicht-Staatsbahnen im Schienengütertransport, zusammen mit den wichtigsten Newcomern im europäischen Eisenbahnmarkt – LEO Express, MTR Nordic, NTV, Regiojet, Trainline und WESTbahn – gegründet.
ALLRAIL ist eine starke Allianz derjenigen Güter- und Personenverkehrsunternehmen, die sich klar für fairen Wettbewerb und offene Märkt aussprechen, da nur durch ein attraktives und erweitertes Angebot Fracht und Passagiere von der Straße zur Schiene gebracht und in der Folge weitere Kunden gewonnen werden können. Mehr Wettbewerb wird dazu beitragen, dass Fracht preiswerter transportiert wird, Kunden günstiger reisen und die Besteller des öffentlichen Verkehrs Kosten sparen können.
Die Mitglieder von ALLRAIL streben danach, in das System Schiene zu investieren und neue Strecken sowie neue Angebote in ganz Europa anzubieten, um die Eisenbahn als noch attraktiveres und wettbewerbsorientiertes Verkehrsmittel zu positionieren. Die Absicht von ALLRAIL ist es, den europäischen Eisenbahnsektor noch wettbewerbsfähiger zu machen, indem die ererbte Marktdominanz der Staatsbahnen herausgefordert wird. Der Eisenbahnsektor muss die Markteintrittsbarrieren für alle Arten von Infrastruktur (Trassen, Infrastrukturentgelt sowie zur Schiene gehörige Anlagen und Serviceeinrichtungen) beseitigen und regulatorische Rahmenbedingungen gewährleisten, die diskriminierungsfrei und kostensparend wirken. ALLRAIL fördert echte Veränderung.
Erich Forster, CEO der WESTbahn, wurde zum Präsident von ALLRAIL gewählt und Tony Berkeley, Direktor der ERFA, als Vizepräsident bestellt. Peter Koehler, CEO von LEO Express, Nick Brooks, Head of European Affairs bei Trainline und François Coart, ERFA Board Director, wurden ebenfalls in den Vorstand von ALLRAIL entsandt.
Zu den Schlüsselthemen, auf die sich die neue Allianz fokussieren wird, gehören die Forderungen nach gänzlich geöffneten Eisenbahnmärkten in allen Mitgliedsstaaten der EU, nach diskriminierungsfreiem Zugang zu Rollmaterial sowie dessen Finanzierung, nach wettbewerbsfähigen Schienennutzungsgebühren sowie nach einem umfassenden open data Zugang zum System Schiene, darunter auch zum Ticketing.
ALLRAIL wird in den nächsten Monaten seine Mitgliederzahl von Newcomern vergrößern, um gemeinsam Änderungen zu erwirken, die die Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn voranbringen und den Anteil der Schiene am gesamten Transportmarkt kontinuierlich steigern werden.
ALLRAIL freut sich darauf, mit den Institutionen der EU und der European Union Rail Agency eng zusammenzuarbeiten, um die Errichtung einer vollständigen und wettbewerbsfähigen Single European Railway Area gemeinsam weiter voran zu bringen.
Über ALLRAIL: ALLRAIL repräsentiert die neuen Teilnehmer des Schienenverkehrs, die freien Zugang und faire Marktkonditionen fordern und stärkt ihre Rolle bei der Weiterentwicklung des Eisenbahnsektors. Die Mitglieder von ALLRAIL teilen das klare Bekenntnis zu einem wettbewerbsfähigen und innovativen einheitlichen europäischen Schienenverkehrsmarkt. ALLRAIL wurde Ende März 2017 in Brüssel gegründet und vertritt derzeit die 30 Schienengüterunternehmen der ERFA und sechs Newcomer im Personenverkehr aus ganz Europa: LEO Express, MTR Nordic, NTV, Regiojet, Trainline und WESTbahn.

Rückfragehinweis:
Alliance of Rail New Entrants
Julia Lamb
0032 2 513 60 87
julia.lamb@erfarail.eu

 
Erstmals Doppelstockzüge für Ungarn:
Stadler liefert bis zu 40 Doppelstockzüge an MÁV-START

Die ungarische Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über den Kauf von 40 elektrischen sechsteiligen Doppelstocktriebzügen unterschrieben. In der ersten Tranche hat MÁV-START zehn Kompositionen für  insgesamt  195 Mio. Euro bestellt. Die neuen Triebzüge werden die ersten Doppelstockzüge in der Geschichte der ungarischen Eisenbahn sein und voraussichtlich im Herbst 2019 in Verkehr gesetzt.

MÁV -START und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über die Beschaffung von bis zu 40 elektrischen Doppelstockzügen des Typs KISS unterschrieben. Der Rahmenvertrag bietet MÁV die Flexibilität, die 40 Züge schrittweise zu beschaffen, dies auch unter Berücksichtigung der EU-Fördergelder. Die neuen sechsteiligen Fahrzeuge bieten bis zu 600 Fahrgästen Platz. Damit öffnet MÁV ein neues Kapitel in der bunten ungarischen Bahngeschichte: Erstmals werden Doppelstockzüge auf dem ungarischen Schienennetz zum Einsatz kommen. Die neuen KISS EMU sind kompatibel mit den 123 bereits im Einsatz stehenden FLIRT EMU, die Stadler in den letzten zehn Jahren an MÁV geliefert hat. Das ermöglicht MÁV-START eine aussergewöhnliche Flexibilität beim Betrieb der Flotte.

Die 155,88 Meter langen, 2,8 Meter hohen und 4,6 Meter breiten KISS-Züge können um 50 Prozent mehr Fahrgäste aufnehmen als einstöckige Fahrzeuge derselben Länge.  Damit begegnet  MÁV-START der Herausforderung, stetig steigende Passagierzahlen auf den verkehrsreichsten Vorortsstrecken um Budapest herum, auffangen zu können. In den Zügen gibt es vier Toiletten, davon ist eine für Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt. In den Multifunktionsbereichen finden vier Rollstühle, zwölf Fahrräder oder fünf Kinderwagen Platz. Während des Sommerfahrplans kann die Zahl der Fahrradstellplätze sogar auf 24 erhöht werden. Die neuen Züge entsprechen den jüngsten Verkehrssicherheitsnormen und sind mit dem ungarischen Zugsicherungssystem EVM sowie mit ETCS Level 2 ausgestattet. Die Fahrgäste geniessen einen hohen Komfort dank den ausgezeichneten Laufeigenschaften, dem geräumigen und hellen Interieur, modernster Klimatisierung, dem modernen Fahrgastinformationssystem und gratis WIFI.

Die ersten zehn Triebzüge werden in den Jahren 2019 bis 2020 auf den hochfrequenten Vorortsstrecken Budapest-Vác-Szob und Budapest-Cegléd-Szolnok in Verkehr gesetzt. Allerdings dürfen die Fahrgäste die neuen Züge am Wochenende auch auf den intensiv genutzten Strecken um Debrecen und Nyíregyháza erwarten und in der Sommersaison ebenfalls an den Seen von Balaton und Velence. Später bestellte Einheiten sind für die Strecken Budapest-Újszász-Szolnok und Budapest-Hatvan-Gyöngyös vorgesehen.

Bildlegende 1: Sechsteiliger Doppelstocktriebzug des Typs KISS für MÁV -START

Quelle: Stadler AG/12.04.2017

 
ÖBB-CityJet lässt sich von Gmünd nach Wien zu viel Zeit

660 Millionen Euro sollen in den Ausbau der Franz-Josef-Bahn (FJB) fließen. Dass es auch ohne große Investitionen und Baumaßnahmen möglich wäre, die Züge zwischen Gmünd und Wien zu beschleunigen, hat der NÖ Wirtschaftspressedienst bei einer Testfahrt Anfang April herausgefunden.

Die dafür gewählte Verbindung war der Regionalexpress (REX) 2111, der in Gmünd um 6:12 abfährt und Wien Franz-Josef-Bahnhof nach 2:13 Fahrt um 8:25 erreicht. Durch einen technischen Defekt verzögerte sich die Abfahrt in Gmünd um sieben Minuten und die zwei CityJet-Triebwagen verließen den Bahnhof erst um 6:19.

Bereits nach vier Zwischenhalten war der REX bei der Abfahrt in Schwarzenau mit nur mehr sechs Minuten Verspätung unterwegs. Nach exakt einer Stunde Fahrt betrug die Verspätung in Eggenburg nur mehr drei Minuten. Im Bahnhof Absdorf-Hippersdorf war der Zug überhaupt wieder pünktlich. Dem nicht genug, mussten die Fahrgäste zwischen Absdorf-Hippersdorf und Tulln erneut eine Verspätung von eineinhalb Minuten in Kauf nehmen, die durch einen kreuzenden Güterzug verursacht wurde. Auch diese 90 Sekunden waren bis zum Endbahnhof Wien FJB wieder egalisiert.

Damit könnte der REX 2111 die 167 Tarifkilometer vom Gmünd bis Wien statt wie im Fahrplan vorgesehen in 2:13 ohne weiteren auch in 2:05 zurücklegen. Der Anschluss an das Wiener U-Bahnnetz wäre mit Umsteigen im Bahnhof Heiligenstadt überhaupt in nur 1:58 machbar.

Von den neuen CityJet-Garnituren sind die Reisenden auch abseits des langsamen Fahrplans auf der FJB nur bedingt begeistert. Während der kalten Jahreszeit wird vor allem die geringe Heizleistung der Triebwagen kritisiert. Durch die zahlreichen Aufbauten am Dach sind die Fahrzeuge zudem ausgesprochen seitenwindanfällig und neigen dabei zu spürbaren Wankbewegungen. Die Sitzteilung nimmt, wie schon bei den ÖBB-Wendezügen, keinerlei Rücksicht auf die Fensterteilung. Dadurch gibt es Sitzplätze, von denen der Fahrgast aus einfach nur auf die Innenverkleidung des Triebwagens schauen kann. Durch den sogenannten 0:0-Betrieb sind die Triebwagen außerdem ohne Schaffner unterwegs, wodurch das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zunehmend abnimmt. (haw)

Quelle: www.oebb.at <http://www.oebb.at>
www.pro-fjb.at <http://www.pro-fjb.at> / 09.04.2017

 
Verein Pro Kaltenleutgebnerbahn

Liebe Freunde der Kaltenleutgebnerbahn,
nach nun über 2 Jahren Verhandlung mit den Behörden können wir heute mit voller Freude berichten, dass die Bescheide zur Genehmigung der Anschlussbahn von Liesing nach Kaltenleutgeben heute eingetroffen sind.
Es sind nun noch einige Vorarbeiten bis zur Betriebsaufnahme notwendig, wir freuen uns schon möglichst bald wieder Nostalgiezüge auf der Strecke anbieten zu können!

http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/

https://www.facebook.com/Kaltenleutgebnerbahn/photos/a.468828953151514.110367.
190088361025576/1451734578194275/?type=3&permPage=1

Quelle: http://www.pro-kaltenleutgebnerbahn.at/07.04.2017

 
Die Badner Bahn rollt auch im Güterverkehr erfolgreich
2016 war für die Badner Bahn mit ihrer Güterverkehrssparte - die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLB Cargo) - wieder ein starkes Geschäftsjahr. Wie WLB Cargo-Geschäftsführer Christian Hann bekanntgibt, hat das Unternehmen im Vorjahr rund 5.000 internationale Güterzüge mit einem Ladevolumen von fünf Millionen Tonnen befördert. 60 Prozent der Transporte machten die Containerzüge zu den norddeutschen Hochseehäfen und in das Ruhrgebiet aus. Weiters hinzu kamen u.a. Autozüge aus Tschechien und aus der Slowakei in die Häfen der nördlichen Adria.

2016 hat die WLB Cargo mit 110 Beschäftigten einen Umsatz von 60 Millionen Euro erwirtschaftet. Zur Zeit besteht die Triebfahrzeug-Flotte des Transportunternehmens aus 28 Elektro- und vier Diesellokomotiven. Seit 2007 tritt die WLB Cargo als rechtlich eigenständiges Tochterunternehmen der Aktiengesellschaft der Wiener Lokalbahnen auf. (mm)

http://wlb-cargo.at

Quelle: Niederösterreichischer Pressedienst / 18.03.2017
 

Hector Rail bestellt 15 Vectron-Lokomotiven bei Siemens

 Auslieferung ab Frühjahr 2018
 Zweiter Auftrag des schwedischen Eisenbahnverkehrsunternehmens

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen Hector Rail AB hat 15 Wechselstrom-
Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Die Auslieferung ist ab Frühjahr 2018
geplant. Alle Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine
Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Alle Vectron AC werden mit dem
europäischen Sicherungssystem ETCS sowie dem Zugleitsystem ATC2-STM
ausgerüstet. Der Einsatz erfolgt im schweren Gütertransport sowie für
Holztransporte in Schweden und Norwegen. Für die Überbrückung von kurzen
Strecken ohne Oberleitung ist ein Diesel Power Modul mit Funkfernsteuerung an
Bord.
Hector Rail ist ein unabhängiger Güterverkehrsanbieter mit Sitz in Schweden. Das
Unternehmen bietet für den europäischen Eisenbahnverkehrsmarkt
Transportlösungen für Produkte der Schwerindustrie sowie intermodalen Güter- und
Personenverkehr für Industrieunternehmen an. Die Flotte von Hector Rail umfasst
75 Lokomotiven mit einer Jahresgesamtlaufleistung von über sieben Millionen
Schienenkilometern pro Jahr. Bereits im Juli 2016 bestellte Hector Rail bei Siemens
fünf Vectron-Lokomotiven. Der Auftrag beinhaltete eine Option über die jetzt
georderten 15 Lokomotiven dieses Typs.

Quelle: Siemens 15.03.2017

 

Stadler liefert zehn EURODUAL-Lokomotiven an die Havelländische
Eisenbahn Aktiengesellschaft

Stadler Valencia und der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE, haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven nach deutscher Konfiguration angekündigt.

HVLE und Stadler haben einen Vertrag für die Herstellung und Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven und den entsprechenden Full-Service-Wartungsvertrag unterschrieben. Die leistungsstarken Lokomotiven werden im Gütertransport im deutschen Netzwerk eingesetzt und verbinden 15kV AC und 25 kV AC Elektro- und Dieselantriebsmodi. Auf der Finanzierungsseite begleitet die DAL Deutsche Anlagen-Leasing die Transaktion mit einer massgeschneiderten, assetbasierten Leasing-Struktur. Der Rail-Spezialist mit Sitz in Mainz, hat auch die Arrangierung und das Funding mit Mitteln aus der Sparkassen-Finanzgruppe übernommen.

HVLE wird zum ersten Kunden der neuen Generation der sechsachsigen Dual-Mode-Lokomotiven, die Stadler für den europäischen Markt entwickelt hat. Iñigo Parra, CEO von Stadler Rail Valencia, unterstrich die Bedeutung dieses Projekts und die Vorteile der neuen Plattform: „Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein für Stadler als erster Auftrag einer neuen Lok-Familie. Mit ihrer avantgardistischen Technik deckt die EURODual-Lokomotive alle Bedürfnisse der Bahntreiber effizient und zuverlässig ab und bietet ihnen gleichzeit zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile .”

Für Ludolf Kerkeling (HVLE) werden sich die Bedingungen im Schienengüterverkehr verändern: "Die Nachfrage nach Sechsachs-Lokomotive wird durch zunehmende Länge und Gewicht der Züge wachsen." Martin Wischner (HVLE) fügte hinzu: "Wir brauchen Dieselkraft für die erste / letzte Meile, aber die ökologischen und ökonomischen Vorteile der elektrischen Energie sind für uns sehr wichtig."

Die EURODual-Lokomotive von Stadler ist eine Dual-Mode-Lokomotive mit einer beeindruckenden Leistung, sowohl im Diesel- als auch im Elektroantriebsmodus, die in verschiedenen Konfigurationen, Spurweiten und Fahrdrahtspannungen erhältlich ist. Die modulare Plattform bietet ebenfalls ein breites Spektrum an verschiedenen Antriebsleistungen im Diesel-Modus, um den individuellen Bedarf des Kunden adäquat zu decken. Die vielseitige Plattform der Lokomotive wurde für den Fracht- und Reisefernverkehr bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/Std. auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken entwickelt.

Stadler, bekannt als Hersteller von Schienenfahrzeugen, u.a. auch Frachtlokomotiven für den europäischen Markt, liefert derzeit die vierachsigen Dual-Mode-Lokomotiven Class 88 an den britischen Betreiber Direct Rail Services aus und führt die ersten Tests des sechsachsigen EURODUAL-Prototyps in seinem spanischen Werk durch.

Über HVLE
HVLE wurde 1892 gegründet und zählt derzeit zu den zehn größten Schienengüterverkehrsunternehmen auf dem deutschen Markt. Alle Bereiche der Schienengüterverkehrsdienste sind abgedeckt, aber es gibt ein besonderes Fachwissen in Schwerlast (Schüttgut) sowie mit Gefahrgut und spezialisierten Transportarten. Heute betreibt HVLE eine Flotte von 35 Lokomotiven.

Quelle: Stadler AG/14.03.2017

 
Grundstein für Servicewerk des Rhein-Ruhr-Express gelegt

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Digitaler Service für über 99-prozentige Verfügbarkeit der 82 RRX-Züge

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Vorausschauende Wartung und Instandhaltung über 32 Jahre lang

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Testbetrieb bereits Mitte 2018 auf 70.000 Quadratmetern Werksgelände

Heute wurde in Dortmund-Eving der Grundstein des Instandhaltungs- und Wartungswerkes für die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gelegt. Das Werk soll bereits Mitte 2018 den Testbetrieb aufnehmen. Künftig werden dort alle 82 RRX-Züge über einen Zeitraum von 32 Jahren gewartet und instandgehalten. Dafür schafft Siemens rund 75 Arbeitsplätze und investiert darüber hinaus einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Das Depot ist vollständig auf das im Schienensektor bislang einzigartige, digitalisierte Serviceangebot von Siemens ausgerichtet. Vorausschauend werden damit Fehlerquellen erkannt, lange bevor Fehler tatsächlich auftreten. Dafür werden die Züge in Echtzeit überwacht und die gelieferten Daten in einem zentralen Diagnosesystem im Mobility Data Services Center (MDS) in München-Allach analysiert. Daraus errechnen die Spezialisten des MDS Fehlerprognosen und geben dem Service-Team im neuen Werk akute oder terminierte Wartungsempfehlungen.

„Das nächste Etappenziel ist erreicht. Der RRX wird den schienengebundenen Personen-Nahverkehr des Landes revolutionieren, die Situation hunderttausender Pendler nachhaltig verbessern sowie neue Maßstäbe etwa hinsichtlich Komfort, Takt- und Reisezeiten setzen“, betont NRW-Verkehrsminister Michael Groschek im Rahmen der Feierlichkeiten.

Martin Husmann, Vorstandsvorsitzender des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), ergänzt: „Ich freue mich besonders für die Fahrgäste; die heutige Grundsteinlegung markiert eine bedeutende Investition in die Zukunft für die täglich rund 2,4 Millionen Menschen, die im Schienenpersonennahverkehr im Land unterwegs sind. Wir erwarten, dass das neue Dortmunder Werk bald maßgeblich dazu beiträgt, eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge zu garantieren.“

„In Dortmund-Eving überführen wir den Service und die Wartung von Zügen in das digitale Zeitalter. Wir nutzen Algorithmen, um von den Zügen gelieferte Daten zu analysieren, und können so Fehlfunktionen beheben, bevor sie überhaupt eintreten. So können wir unserem Kunden VRR und allen Fahrgästen eine über 99-prozentige Verfügbarkeit unserer Züge garantieren. Wir freuen uns, dass wir dieses Depot in Dortmund errichten können“, sagte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

Das Grundstück in Dortmund-Eving hat eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern, was etwa zehn Fußballfeldern entspricht. Grundstückseigentümer ist der VRR über einen zunächst bis zum Jahr 2050 geltenden Erbbaurechtsvertrag mit Siemens. Das Werk umfasst ein sechsgleisiges Werkstattgebäude, Lager und Sozialgebäude, eine Außenreinigungsanlage, eine Unterflurdrehmaschine für die Radsatzüberarbeitung sowie eine Radsatzdiagnoseanlage. Rund 163 Meter lang, 63 Meter breit und 12,40 Meter hoch wird das Hauptgebäude. Es unterschreitet die Wertevorgaben der neuen Europäischen Energieeinsparverordnung (EnEV) um rund 15 Prozent. Auf dem Werksgelände werden einschließlich der Werkstattgebäude rund 5,5 Kilometer Gleise verlegt. Sie werden mit zwei Anschlussweichen im Norden und Süden des Geländes verbunden, die von der Lage her identisch sein werden mit dem alten Anschluss des ehemaligen Rangierbahnhofs Dortmund-Eving an die Bahnstrecke Hauptbahnhof Dortmund in Richtung Lünen/Münster.

Quelle: Siemens / 08.03.2017

 
ÖBB übernimmt Mehrheit an slowenischer Logistiktochter

Die Rail Cargo Group – Güterverkehrstochter der ÖBB – intensiviert ihre Bahnlogistik-aktivitäten am slowenischen Markt. Nachdem Rail Cargo Logistics - Austria durch Aufstockung der Unternehmensanteile von 50% auf 74% Mehrheitseigentümer des Unternehmens Intereuropa-FLG wurde, folgte nun der nächste Schritt: Im Hinblick auf einen einheitlichen Marktauftritt wurde der Name von Intereuropa-FLG auf Rail Cargo Logistics d.o.o. geändert.
Das Unternehmen Intereuropa-FLG d.o.o. blickt auf eine langjährige Firmengeschichte zurück und ist bereits seit 2005 Teil der Rail Cargo Group. Das Leistungsspektrum des Unternehmens mit Sitz in Ljubljana reicht vom klassischen Bahntransport bis hin zu Containertransporten und umfasst vor allem die Abwicklung intermodaler Transporte über die Adria-Seehäfen. Insbesondere werden Transitverkehren über den Hafen Koper inklusive dazugehöriger Hafenleistungen organisiert. Ergänzend profitieren die Kunden von Logistikleistungen wie Lagerhaltung, Umladung, LKW-Lieferungen, Sendungsverfolgung, Verzollung und Beratungen.
Rail Cargo Logistics d.o.o. punktet sowohl mit umfassenden Serviceleistungen als auch qualitativ hochwertigem Logistiksupport und festigt so seine Position als eines der führenden Unternehmen der Schienenlogistik in Slowenien. Darüber hinaus ermöglicht die geographische Lage Sloweniens als Knotenpunkt zweier wichtiger paneuropäischer Schienenkorridore effiziente Bahntransporte über nationale Grenzen hinweg

Quelle: ÖBB / 07.03.2017

 
ÖBB Cityjet auf der Linie S50 gestartet
Am Sonntag spätabends war es soweit, die Umstellung der S-Bahn-Linie S50 auf die neue Fahrzeutype Cityjet erfolgte. Der erste S50-Zug verkehrte ab Wien Westbahnhof mit drei Cityjet bis Neulengbach, am Montag, den 6. März 2017 wurde der gesamte Verkehr der Linie S50 zwischen Wien Westbahnhof und Neulengbach sowie Tullnerbach-Pressbaum auf die neuen Züge umgestellt.
Dadurch ist die Linie zu 100% barrierefrei und mit dem modernsten Fahrgastinformations-system ausgestattet. Der erste Einsatztag erfolgte mit fünf Zügen. Quelle: Paul Gregor Liebhart / 07.03.2017
 
DB Regio bestellt 39 Regionaltriebzüge bei Siemens

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Erstauftrag über 24 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo

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15 Doppelstockzüge aus der bewährten Desiro-Zugfamilie

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Inbetriebnahme Sommer 2020

Die DB Regio AG wird ab 2020 das Rheintal-Netz im Südwesten Deutschlands ausschließlich mit Neufahrzeugen von Siemens betreiben. Die Nahverkehrssparte der Deutschen Bahn hat hierfür insgesamt 39 Regionaltriebzüge bestellt. Der Auftrag umfasst 15 Desiro-HC- und 24 Mireo-Züge. Dies ist die erste Order für Fahrzeuge aus der neuen Regionaltriebzugplattform Mireo, die erst kürzlich auf der weltgrößten Bahnmesse Innotrans vorgestellt wurde.

„Nach dem Produktlaunch ist uns innerhalb kürzester Zeit der Markteintritt mit unserer neuen Zugplattform Mireo gelungen. Der Mireo vereint Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit und bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, sagte Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven.

Das Zugangebot im Rheintal wird neu strukturiert. Es besteht dann eine klare Trennung zwischen einem schnellen Zugsystem für den überregionalen Verkehr zwischen den großen Orten und einem S-Bahn-ähnlichen Regionalzugsystem mit Halt auf allen Stationen. Gleichzeitig erfolgt eine deutliche Ausweitung des Zugangebotes. Für diese speziellen Anforderungen wurden die entsprechenden Fahrzeuge bestellt.

Der Mireo wird als Regionalbahn (RB) auf der Strecke Offenburg –Freiburg – Basel/Neuenburg (Schweiz) sowie sonntags im Kaiserstuhl von Freiburg nach Endingen/Breisach eingesetzt. Das Fahrzeug ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Durch die neue aerodynamische Gestaltung und das laufruhige Drehgestell wird eine Geräuschreduzierung erreicht. Die dreiteiligen Züge verfügen über 220 Sitzplätze.

Auf der Strecke Karlsruhe – Offenburg –Freiburg –Basel wird der Desiro HC als Regionalexpress verkehren. Jeder Zug besteht aus vier Wagen, von denen der erste und der letzte als Endwagen jeweils ein Deck für die Fahrgäste haben und die beiden mittleren als Doppelstockwagen ausgeführt sind. Über 50 Prozent des Raumes für die Fahrgäste sind barrierefrei begehbar, in den beiden einstöckigen Endwagen sogar komplett stufenlos und für die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Reisender ausgestattet. Durch die zweistöckigen Mittelwagen wird pro Zug auf nur 105 Metern Länge ein Angebot von 410 Sitzplätzen mit reichlich Beinfreiheit geschaffen.
Beide Regionalzüge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt.

Quelle: Siemens AG/17.02.2017

 

18 Vectron-Lokomotiven bestellt

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Mehrsystem-Lokomotiven ausgerüstet für D-A-CH-I

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Lieferung ab Dezember 2017

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Erster Einsatz bei SBB Cargo International

Unter Einbindung des Infrastrukturfonds von der Reichmuth Infrastruktur Schweiz AG hat die LokRoll AG bei Siemens 18 Mehrsystem-Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Sie sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Korridor Deutschland, Österreich, Schweiz und nach Italien vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. LokRoll verleast die Lokomotiven für 15 Jahre an das Schweizer Gütertransport-unternehmen SBB Cargo International.

Quelle: Siemens AG / 30.01.2017

 
ÖBB wollen bis zu 200 Lokomotiven bei Siemens bestellen

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Rahmenvertrag über bis zu 200 Vectron-Lokomotiven

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Erstabruf von 30 Vectron MS

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Auslieferung beginnt Sommer 2018

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 200 Lokomotiven des Typs Vectron abgeschlossen. Es können bis zu 100 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven, 50 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven mit Dieselpower-Modul und 50 Mehrsystem (MS)-Lokomotiven abgerufen werden. Bei Vertragsschluss wurden 30 Vectron MS fest bestellt. Die Fahrzeuge sollen im Siemens-Werk in München, gefertigt werden. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge beginnt im Sommer 2018.

„Dass wir bei einer der größten Ausschreibungen für Lokomotiven in Europa den Zuschlag erhalten haben, zeigt vor allem eines: die Leistungsfähigkeit unserer Vectron-Plattform. Sie bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Und das heißt für den Betreiber: er kann langfristig für die Zukunft planen“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

Eingesetzt werden die Lokomotiven bei der Rail Cargo Group, der Güterverkehrssparte der ÖBB. Sie sind für den grenzüberschreitenden Güterverkehr in den Ländern Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Quelle: Siemens AG / 30.01.2017

 
Zementerzeuger Lafarge setzt auf Schiene statt Verkehrslawine
Österreichs größter Zementerzeuger, der Produktionsstandort Mannersdorf am Leithagebirge der Lafarge Zementwerke GmbH, wird auch in Zukunft bei der Anlieferung seiner Rohstoffe so weit wie möglich auf den Schienentransport setzen. „Für uns ist die Bahn sowohl preislich als auch abwicklungstechnisch die beste Lösung“, sagt Lafarge-Werksleiter Joseph Kitzweger. Heuer rollen 350.000 Tonnen Roh- und Brennmaterial über die Gleise nach Mannersdorf, darunter Hochofenschlacke der voestalpine sowie Petrolkoks und Kohle von Lieferfirmen aus dem Ausland.

Ein Blick zurück: Schon im Jahr 2000 hatte Lafarge für das Werk Mannersdorf eine eigene Bahnentladestation mit acht 700 Meter langen Förderbändern sowie vier 120 Kubikmeter große Trichter errichtet, um die Materialanlieferung umweltschonend abzuwickeln. Seitdem können rund 9.000 Lkw-Fahrten pro Jahr eingespart werden. Der Standort Mannersdorf, wo 95 Personen beschäftigt sind, hat eine Produktionskapazität von 1,2 Millionen Tonnen Zement pro Jahr.

Die Lafarge Zementwerke GmbH betreibt neben ihrer Zentrale in Wien noch ein weiteres Zementwerk im steirischen Retznei. In Österreich beschäftigt das Industrieunternehmen rund 250 Mitarbeiter. Erlöszahlen gibt die Lafarge Zementwerke GmbH nicht bekannt, der Jahresumsatz wird vom Branchendienst Creditreform auf 113 Millionen Euro geschätzt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des LafargeHolcim-Konzerns, des größten Baustoffherstellers der Welt, mit Sitz in Rapperswil-Jona in der Schweiz. (mm)

www.lafarge.at <http://www.lafarge.at>

Quelle: Niederösterreichischer Wirtschaftspressedienst / 30.10.2016
 
Franz-Josefs-Bahn muss endlich wieder auf die Überholspur kommen
Mit einer Länge von 162 Kilometern ist die Franz-Josefs-Bahn, die Wien mit der Stadt Gmünd im oberen Waldviertel verbindet, die längste Pendlerstrecke Österreichs. Die Trassenführung, die Großteils noch aus der Zeit der Habsburger-Monarchie stammt, erlaubt den Zügen keine hohe Geschwindigkeit, was die Fahrten zum Arbeitsplatz und wieder zurück überdurchschnittlich zeitaufwändig macht. Eine vom Land Niederösterreich, den ÖBB und dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) in Auftrag gegebene Studie empfiehlt eine 660 Millionen Euro schwere Modernisierungsoffensive für die Franz-Josefs-Bahn. Will man das volle Maßnahmenbündel – Begradigung einzelner Streckenabschnitte, Anbindung der Bezirkshauptstadt Horn, Verdichtung des Taktfahrplans und grenzüberschreitende Züge nach Tschechien – verwirklichen, braucht es tat- und finanzkräftige Unterstützung von Bundesseite.

Aus diesem Grund sind die beiden Waldviertler Nationalratsabgeordneten Werner Groiß von der ÖVP und Konrad Antoni von der SPÖ bei Infrastrukturminister Jörg Leichtfried vorstellig geworden und haben im Verkehrsausschuss des Nationalrats für die wichtige Verkehrsader kräftig die Werbetrommel gerührt. „Wir werden auf Basis der Studienergebnisse Gespräche mit dem Land Niederösterreich aufnehmen, um mögliche Vorgehensweisen abzustimmen", erklärte Leichtfried.

In seiner Funktion als Obmann der Bezirksstelle Horn in der NÖ Wirtschaftskammer drängt Groiß darauf, dass vor allem die Pendler schnell Verbesserungen vom geplanten Modernisierungsschub an der Franz-Josefs-Bahn spüren sollen. „Solang diese Bahnverbindung ins Waldviertel nicht revitalisiert ist, müssen sich auch Familien mit bescheidenem Einkommen zwei Autos leisten“, stellt er fest. Weil man nirgendwo sonst dermaßen auf das private Kfz angewiesen sei, habe keine andere Region in Österreich eine so hohe Pkw-Anzahl pro Familie wie das Waldviertel. (mm)

http://wko.at/noe/horn <http://wko.at/noe/horn>

www.werner-groiss.at <http://www.werner-groiss.at>

Quelle: NÖ Wirtschaftsdienst / 25.09.2016
 
Stadler und die Aserbaidschanische Staatsbahn präsentieren den Schlafwagen

Stadler präsentiert heute gemeinsam mit der Aserbaidschanischen Staatsbahn (ADY) den Schlafwagen für den Einsatz auf der internationalen Linie Baku – Tiflis – Istanbul. Um diesen grenzüberschreitenden Verkehr zu ermöglichen, hat Stadler Drehgestelle mit Spurwechselradsätzen entwickelt. Der Auftrag ermöglichte Stadler den erfolgreichen Markteintritt in Aserbaidschan.

Im Juni 2014 hat ADY bei Stadler 30 Schlafwagen bestellt. Innert zwei Jahren hat Stadler die Wagen in enger Zusammenarbeit mit ADY entwickelt und gebaut – und kann sie nun an der InnoTrans zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Die Schlafwagen für ADY sind dank spezieller Spurwechseldrehgestelle sowohl in den GUS-Staaten (Breitspur 1‘520 mm) wie auch auf der europäischen Normalspur (1‘435 mm) einsetzbar. In der georgischen Stadt Achalkalaki nahe der türkischen Grenze ist eine Umspuranlage geplant, die einen effizienten Einsatz der Züge auf der internationalen Verbindung Baku – Tiflis – Kars – Istanbul ermöglichen wird. Die Drehgestelle sind mit Spurwechselradsätzen „RAFIL/DBAG Typ V“ ausgerüstet. Diese sind kompatibel mit anderen Spurwechselsystemen entlang der GUS-Grenzen. Somit können dieselben Umspuranlagen genutzt werden. Die Wagen halten das europäische Lichtraumprofil nach UIC ein. Der Vertrag umfasst neben der Lieferung der Züge zwischen Mitte 2016 und Mitte 2017 auch ein umfangreiches Ersatzteilpaket und Schulungen für das Zugs- und Wartungspersonal. Zudem besteht eine Option für 70 weitere Schlafwagen.

Die Aserbaidschanische Eisenbahn wird aus den 30 Wagen 10-Wagen-Züge bilden. Die Bestellung umfasst 27 Schlafwagen und 3 Speisewagen. Die Schlafwagen teilen sich auf in 3 Wagen 1. Klasse (16 Betten, jedes Abteil verfügt über eigener Nasszelle mit WC, Dusche), 18 Wagen 2. Klasse (34 Betten, 1 WC, 1 Dusche), 3 Wagen 1./2. Klasse (20 Betten, Nasszellen in den 1. Klasse-Abteilen und Familienabteilen) und 3 Spezialwagen (mit einem grosszügigen Abteil für mobilitätseingeschränkte Personen, vier Abteilen 2. Klasse mit 16 Betten sowie einem Zugchefabteil). Die 3 Speisewagen verfügen über je 28 Plätze. Ein 10-Wagen-Zug wird somit üblicherweise über 257 Betten verfügen. Jeder Wagen verfügt über Vakuumtoiletten mit geschlossenem System, eine Notstromversorgung mit Generator, welche einen 24-Stunden-Vollbetrieb erlaubt. Alle Wagen sind mit redundantem Klimagerät voll klimatisiert.

Für den Schweizerischen Schienenfahrzeughersteller war der Zuschlag für diesen Auftrag ein wichtiger Schritt, weil damit der Eintritt in den aserbaidschanischen Markt und damit in einen weiteren GUS-Markt gelang. Die Erschliessung neuer Märkte ist für Stadler eine wichtige Massnahme, um die Auslastung seiner Werke mittelfristig zu sichern – dies insbesondere, nachdem wegen der Euro- und Schuldenkrise ab 2010 die traditionellen westeuropäischen Märkte weggebrochen waren. Seit diesem ersten Erfolg konnte Stadler seine Partnerschaft mit ADY festigen und für die Staatsbahn neben den Schlafwagen auch fünf Doppelstocktriebzüge bauen. Zwei davon standen bereits während der „European Games 2015“ in Baku im Einsatz.

Quelle: Stadler AG / 23.09.2016

 

Stadler enthüllt zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen SBB den EC250/Giruno - den ersten serienmässigen Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug

Stadler präsentiert heute im Beisein des CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Andreas Meyer, sowie Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, den neuen Eurocity-Zug, der ab Ende 2019 durch den Gotthard-Basistunnel fahren wird und Basel/Zürich mit Mailand verbindet. Mit dem EC250 hat Stadler auf Basis des erfolgreichen FLIRT für die SBB einen Hochgeschwindigkeitszug entwickelt. Die Erstbestellung umfasst 29 elfteilige Züge mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge.  Der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler ist der Höhepunkt an der diesjährigen InnoTrans und zeigt fassbar die Innovationskraft des Unternehmens.

Im Oktober 2014 haben die SBB bei Stadler 29 elektrische Hochgeschwindigkeitszüge (EMU) bestellt, um damit ab Ende 2019 via Gotthardbasistunnel Basel/Zürich mit Mailand zu verbinden und später Frankfurt mit Mailand. Nur knapp zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung präsentiert Stadler heute den von den SBB auf den Namen “Giruno” getauften Zug an der InnoTrans in Form eines fünfteiligen Kurzzuges. Bewährte Technologien auf Basis des Erfolgsprodukts FLIRT werden mit den betrieblichen Anforderungen des neuen Gotthardbasistunnels kombiniert. Stufenfreies Eintreten sowohl von Bahnsteigen mit 55 cm als auch mit 76 cm Höhe, die druckdichte Ausführung der Wagenkasten und fortschrittliche thermische und akustische Isolation setzen einen neuen Standard für Bahnreisen im Fernverkehr.

Der EC250 ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der EC250 mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker , Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile- und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.

Der EC250 wird nach TSI-Highspeed zertifiziert und soll alle Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach DIN EN15227 erfüllen. Vor der Inbetriebnahme wird der Hochgeschwindigkeitszug im Klima-Wind- Kanal in Wien getestet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt, wie der Name verspricht, 250 km/h. Die erforderliche Leistung wird über vier motorisierte Drehgestelle auf die Schiene gebracht, wobei beide Achsen der Motordrehgestelle angetrieben sind. Die maximale Leistung am Rad beträgt 6000 kW. Auf dem Dach sind vier Stromabnehmer montiert. Die Züge können bei Bedarf in Doppeltraktion geführt werden. Der EC250 wird neben der Schweiz auch für Deutschland, Österreich und Italien die Zulassung erhalten.

Quelle: Stadler AG / 22.09.2016

 
Railcare bestellt sieben Vectron-Lokomotiven

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25. Kunde für den Vectron

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Einsatz im Güterverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Ausrüstung mit Diesel Power Modul

Siemens gewinnt den 25. Kunden für die Vectron-Lokomotive: Das Bahnverkehrsunternehmen Railcare hat sieben Fahrzeuge dieses Typs bestellt. Der Vertrag beinhaltet zusätzlich die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von acht Jahren. Die Vectron-AC-Lokomotiven sollen im Güterverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt werden. Die Höchst-geschwindigkeit beträgt 160 Kilometer pro Stunde bei einer Antriebsleistung von 6,4 MW.

Railcare ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Schweizer Detail- und Großhandelsunternehmens Coop und befördert mit eigenen Zügen und Lastwagen Güter des täglichen Bedarfs innerhalb der Schweiz. Die neuen Lokomotiven sollen im unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) bei der Verteilung von Waren zum Einsatz kommen.

Alle Fahrzeuge werden mit einem Diesel Power Modul ausgerüstet. Damit lassen sich kurze Strecken ohne Oberleitung, beispielsweise auf Anschlussgleisen oder beim Rangieren, überbrücken. Durch das Diesel Power Modul kann Railcare auf den Einsatz zusätzlicher Rangierlokomotiven verzichten.

Zusätzlich zur Lieferung der sieben Fahrzeuge hat Siemens mit Railcare den ersten Fullservice-Auftrag in der Schweiz unterzeichnet: In den kommenden acht Jahren werden alle Instandhaltungsarbeiten an den Vectron-Lokomotiven durch Siemens ausgeführt.

Quelle: Siemens AG / 22.09.2016

 

«Heavy Metal»: Stadler stellt neue EURODUAL-Lokomotive für Grossbritannien (Class 88) vor

Heute präsentiert Stadler zusammen mit Direct Rail Services und Beacon Rail Leasing Limited die Lokomotive EURODUAL UK im neuen Kleid. Die Class 88 ist eine Weiterentwicklung der Class-68-Lokomotive. Bei der Class 88 handelt es sich um eine vierachsige Zweikraftlokomotive, die an die britischen Spurweiten angepasst ist, über ein AC/AC-Traktionssystem verfügt und sich durch eine niedrige Achslast auszeichnet. Der erste Auftrag für diese modernen Zweikraftlokomotiven kam von Direct Rail Services im Rahmen einer Partnerschaft mit Beacon Rail Leasing Limited: 10 Fahrzeuge für Einsatz im Personen- und Güterverkehr in Grossbritannien. Die Fahrzeuge kombinieren einen 25-kV-Elektroantrieb mit einem Dieselantrieb und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h.

Die Class-88-Lokomotive erfüllt alle europäischen Standards sowie die Bestimmungen der britischen Bahnregulierungsbehörden in Bezug auf Sicherheit, Emissionen und Umweltschutz. Zu ihren technischen Eigenschaften gehören eine selbsttragende Bauweise aus hochfestem Edelstahl, ein verbessertes Bremssystem mit Scheibenbremsen, ein modernes System zur Kraftschlussregelung und zwei ergonomisch gestaltete Führerstände mit Klimaanlage, die dem Fahrer noch mehr Sicherheit und Komfort bieten.

Die Lokomotive EURODUAL UK wird demnächst den Zulassungsprozess in Grossbritannien aufnehmen, nachdem zweimonatige Tests im Velim Test Center (TSI-Schiene, Oberleitungseigenschaften, Bremswege) erfolgreich verlaufen sind. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde u.a. die Traktionssteuersoftware unter verschiedenen Bedingungen (Elektro- und Dieselantrieb) geprüft. Es wurden neue Programm-steuerungsfunktionen wie der dynamische Wechsel von Elektro- auf Dieselbetrieb (und umgekehrt) validiert und eine Feinabstimmung der automatischen Geschwindigkeitssteuerung vorgenommen. Die Tests konnten rascher als geplant abgeschlossen werden; die Lokomotive zeigte eine hervorragende Leistung.

Da die EURODUAL UK sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken eingesetzt werden kann, bietet sie dem Bahnbetreiber grosse Flexibilität im Betrieb und damit die Einsparung von Transportkosten.

Die EURODUAL ist in jedem Fall mehr als eine Lokomotive für die «letzte Meile». Sie ist ein vielseitiges Fahrzeug mit erstaunlicher Leistung sowohl im Diesel- als auch im Elektrobetrieb. Sie ist mit vier und sechs Achsen, verschiedenen Spurweiten und für unterschiedliche Fahrdrahtspannungen verfügbar. Die modular aufgebaute Produktplattform umfasst zudem mehrere Dieselmotormodule und erfüllt damit unterschiedlichste Kundenansprüche. Dank seiner Spitzentechnologie wird das Fahrzeug allen Anforderungen effizient und zuverlässig gerecht und bietet Bahnbetreibern viele ökonomische und ökologische Vorteile.

Über die Stadler Rail Group

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, Australien und USA arbeiten gegen 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Nach wie vor ist Stadler der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 110 Millionen Kilometern instand.

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) hat sich bereits über 1300 Mal in insgesamt 15 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde über 258 Mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die Euro4000, wurde in 7 Ländern 130 Mal verkauft.

Quelle: Stadler AG / 20.09.2016

 

Stadler und Nederlandse Spoorwegen präsentieren den FLIRT in
seiner farbenfrohsten Gestalt

Stadler präsentierte heute gemeinsam mit Nederlandse Spoorwegen (NS) den elektrischen FLIRT Niederflurtriebzug in seiner bisher farbenfrohsten Gestalt als NS Sprinter.  Die 58 von NS bestellten drei- und vierteiligen Züge werden von NS Reizigers betrieben und ab 2017 regionale Routen in den Niederlanden bedienen.  Die Realisierung des Auftrags für die neuen NS Sprinter ist ein weiterer Beleg für die Agilität von Stadler und die unvergleichliche Auftragstreue.

Im April 2015 hat NS bei Stadler 58 elektrische Niederflurtriebzüge (EMU) des Typs FLIRT bestellt, um eine unfreiwillig entstandene Lücke an Rollmaterial schnell zu schliessen. Innert 12 Monaten hat Stadler in enger Kooperation mit NS einen Zug gestaltet, entwickelt und gebaut, der speziell auf die Bedürfnisse von Fahrgästen auf regionalen Routen in Holland ausgerichtet ist. Dank ausserordentlicher Teamleistung seitens NS und Stadler konnte innert eines Jahres ab Bestellung der erste fixfertige Zug am 13. April 2016 an NS anlässlich eines Roll-ins in Maastricht präsentiert werden.

Die elektrischen Niederflurzüge der neusten FLIRT-Generation sind ausserordentlich komfortabel dank luftgefederter Drehgestelle, einem einladenden Sitzplatzangebot, Klimaanlage für Fahrgäste und Lokführer sowie einem geschlossenen Toilettensystem. Die Züge erfüllen die TSI PRM Anforderungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität und die Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach EN15227. Die Regionalzüge sind auf eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Die 33 dreiteiligen Züge weisen je eine Länge über Kupplung von 63,2 Meter, die 25 vierteiligen eine solche von 80,7 Meter auf. Über die technischen Merkmale hinaus sind vor allem das frische Innenraumdesign und der hohe Komfort erwähnenswert.

Stadler hat mehr als 1300 FLIRT EMU (Electric Multiple Unit) und DMU (Diesel Multiple Unit) in Europa, Nordafrika und den USA verkauft. Die Züge basieren auf einem bewährten Plattformsystem, lassen sich wirtschaftlich individualisieren und operieren mit grosser Zuverlässigkeit in Klimazonen von +40 bis -40 Grad Celsius. Überdies sind in den Niederlanden 131 Züge des Typs GTW (Gelenktriebwagen) in Betrieb. Der holländische Markt ist für Stadler eminent wichtig. Das manifestiert sich auch in der Präsenz von aktuell drei Servicestandorten in Venlo, Leeuwarden and Nieuwegein.

Über Stadler

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, Australien und USA arbeiten gegen 7000 Mitarbeitende produktiv zusammen. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Nach wie vor ist Stadler der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von 110 Millionen Kilometern instand.

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) hat sich bereits über 1 300 Mal in insgesamt 15 Ländern verkauft. Auch der KISS (K omfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde 2 58 Mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die Euro4000, wurde in 7 Ländern 130 Mal verkauft.

Quelle: Stadler AG / 20.09.2016

 

Stadler und Solaris bauen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im
Stadt- und Strassenbahnbereich auf

Solaris Bus & Coach S.A. und Stadler Polska Sp. z o.o. verstärken ihre Zusammenarbeit im Stadt- und Strassenbahnbereich. Die beiden Unternehmen treten neu als Konsortium im Markt auf. Der erste gemeinsame Auftritt ist ein gemeinsames Angebot für die Strassenbahn-Ausschreibung in Krakau. Darüber hinaus werden Stadler und Solaris an weiteren Ausschreibungen im Strassenbahnbereich in Polen und anderen europäischen L ändern gemeinsam teilnehmen. 

Stadler Polska ist seit zehn Jahren einer der führenden Hersteller für Schienenfahrzeuge in Polen. Das Werk in Siedlce beschäftigt rund 800 Mitarbeitende und kooperiert mit mehr als 2000 polnischen Zulieferern und Partnern. Stadler Polska ist zudem der grösste Exporteur von Schienenfahrzeugen in Polen.

Solaris ist ein führender europäischer Hersteller von Bussen und Trolleybussen. 2009 trat das Unternehmen in den Schienenfahrzeugmarkt ein und liefert seitdem Strassenbahnen nach Poznan und Olsztyn in Polen sowie nach Jena und Braunschweig in Deutschland. Ein weiterer Vertrag über die Lieferung von 41 Strassenbahnen nach Leipzig befindet sich in der Abschlussphase.

«Durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Stadler und Solaris können beide Unternehmen ihre Marktposition im Strassenbahnbereich in Polen und weiteren europäischen Ländern stärken. Die Produktpaletten der beiden Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Wir können in der Weiterentwicklung unserer Technologie stark voneinander profitieren. Ich freue mich deshalb sehr auf die Zusammenarbeit mit Solaris», sagt Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler.

«Wir möchten unsere Aktivitäten auf dem Markt für Stadtbahnfahrzeuge weiter ausdehnen und waren daher auf der Suche nach einem renommierten strategischen Partner zur Weiterentwicklung unserer Produkte und Standorte im Raum Posen und insbesondere um unsere Kundenkontakte und besonderen Ingenieur- und Rohbaukompetenzen weiter zu nutzen und sogar noch weiter auszubauen. Für eine solche Zusammenarbeit gibt es für uns keinen besseren Partner als den weltweit bekannten Schweizer Hersteller Stadler. Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge von Stadler in Polen sehr geschätzt werden», sagt Solange Olszewska, Eigentümerin von Solaris Bus & Coach S.A.

«Stadler zeichnet sich durch die Herstellung von Fahrzeugen höchster Qualität aus, was zu hoher Zuverlässigkeit führt und sich in tiefen Betriebskosten niederschlägt. Dies ist auch der Grund, weswegen die zum Teil auch in Siedlce gefertigten FLIRT-Züge in vielen europäischen Ländern so erfolgreich sind. Ich bin überzeugt davon, dass Stadler und Solaris gemeinsam modernste Strassenbahnen auf den Markt bringen, die innerhalb kürzester Zeit in Polen und anderen ausgewählten Märkten grossen Zuspruch finden werden», ergänzt Christian Spichiger, Executive Vice President der Division Zentraleuropa von Stadler.

«Gemeinsam werden wir für unsere künftigen Kunden Synergieeffekte auf dem Strassenbahnmarkt schaffen. Ich möchte noch betonen, dass die Vereinbarung keine Auswirkungen auf unsere Aktivitäten im Bus- und Trolleybusmarkt hat, da es sich hierbei um einen vollständig unabhängigen Bereich handelt», erklärt Dr. Andreas Strecker.

Über Stadler

Stadler stellt seit 75 Jahren Züge her. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau ist in Bussnang in der Ostschweiz beheimatet und beschäftigt rund 7000 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, den Niederlanden, Weissrussland, Algerien, Australien und den USA. Stadler bietet eine umfangreiche Produktpalette in den Bereichen Stadtverkehr und Vollbahnen: Intercity- und Hochgeschwindigkeitszüge, Regional- und Pendlerzüge sowie U-Bahnen, Strassenbahnzüge und Strassenbahnen. Zudem stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Darunter befindet sich auch die stärkste dieselelektrische Lokomotive Europas. Überdies bleibt Stadler unangefochten der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnen. Stadler unterhält zudem in 16 Ländern Zugflotten mit über 680 Fahrzeugen, die zusammen jährlich 110 Millionen Kilometer zurücklegen.

Im Juni 2016 war Stadler Teil der historischen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, des längsten Eisenbahntunnels der Welt. Ab 2019 werden die speziell von Stadler für den Tunnel entwickelten Giruno-Züge Fahrgäste in Rekordzeit von Zürich nach Mailand und später von Frankfurt nach Mailand bringen.

Weitere Zahlen: FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) ist mit über 1300 Einheiten in insgesamt 15 Ländern der meistverkaufte Zug. KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist mit 258 verkauften Einheiten in 9 Ländern ebenfalls sehr beliebt. Von der leistungsstärksten dieselelektrischen Lokomotive in Europa, der EURO 4000, wurden 130 Einheiten in 7 Ländern verkauft.

Über Solaris Bus & Coach S.A.

Solaris Bus & Coach S.A. ist ein bedeutender europäischer Hersteller von Stadt-, Überland- und Spezialbussen sowie Niederflurstrassenbahnen. Seit Beginn der Produktion im Jahr 1996 haben über 14'000 Fahrzeuge die Fabrik in Bolechowo bei Posen verlassen. Sie sind in 30 Ländern in über 600 Städten in Betrieb. Solaris Bus & Coach S.A. ist ein Familienunternehmen, gegründet und im Besitz von Solange und Krzysztof Olszewski. Das Unternehmen hat Niederflurbusse auf dem polnischen Markt etabliert und in diesem Segment schnell eine Führungsposition eingenommen, die es bis heute innehat. Solaris beschäftigt 2300 Mitarbeiter in Polen und fast 500 weitere bei seinen Tochtergesellschaften im Ausland.

Quelle: Stadler AG / 20.09.2016
 
Premiere in Berlin: Der ICE 4 ist da!

 DB-Chef Grube: „ICE 4 Rückgrat des neuen Fernverkehrskonzepts“
 Verkehrsminister Dobrindt: „Upgrade für den
Hochgeschwindigkeitsverkehr“
 Siemens-Vorstand Busch: „Zahlreiche technische Innovationen“
 Feierliche Welt-Premiere im Berliner Hauptbahnhof
Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (DB), und
Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben
heute den neuen Fernverkehrszug der DB, den ICE 4, der Öffentlichkeit präsentiert.
„Der ICE 4 startet eine neue Ära: Er ist das Rückgrat unseres zukünftigen
Fernverkehrskonzepts. Bis 2030 werden wir unser Fernverkehrsangebot um
25 Prozent ausbauen und mehr Städte und Regionen miteinander verbinden. Die
Zukunftsfähigkeit unseres Konzerns wird mit dem neuen Flaggschiff nachhaltig
gestärkt“, erklärte Dr. Grube in Anwesenheit von Berthold Huber, DB-Vorstand
Verkehr und Transport, sowie Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr
AG, und Dr. Roland Busch, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Der ICE hat vor 25 Jahren ein neues
Mobilitätszeitalter eingeläutet und sich zu einem echten Exportschlager entwickelt.
Mit dem ICE 4 steht nun das modernste und kundenfreundlichste Upgrade für den
Hochgeschwindigkeitsverkehr bereit – nicht zuletzt durch freies WLAN in allen
Klassen. Ich bin sicher: Der ICE 4 wird wie seine Vorgänger ein weltweites
Aushängeschild für das Gütesiegel „Made in Germany“ sein. Die Bahn verstärkt
damit ihre Innovationsführerschaft. Der ICE 4 ist ein wichtiger Schritt hin zur
„Schiene Digital“, einem modernen Verkehrsträger der Gigabit-Gesellschaft.“
Birgit Bohle: „Der ICE 4 setzt neue Standards für unsere Fahrgäste: Ergonomische
Sitze, viel Stauraum für Gepäck, ein eleganter Restaurantbereich sowie ein
neuartiges Lichtkonzept sorgen für hohen Reisekomfort. Erstmals können im neuen
ICE künftig auch Fahrräder mitgenommen werden. Mit dem neu gestalteten
Familienbereich und Kleinkindabteil machen wir das Reisen für Familien jetzt noch
entspannter.“
Dr. Roland Busch: „Der ICE 4 setzt neue Maßstäbe für den Zugverkehr in
Deutschland. In ihm steckt die geballte Kraft und Energie unserer Ingenieure: Der
Zug bietet zahlreiche technische Innovationen: Ein komplett neues Antriebssystem,
deutlich weniger Energieverbrauch sowie mehr Komfort für die Fahrgäste. Zudem
liegt das Projekt im Zeitplan, daran haben wir mit der Deutschen Bahn gemeinsam
hart gearbeitet.“
Der 12-teilige ICE 4 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro
Stunde und hat eine Gesamtlänge von 346 Metern. Er bietet insgesamt 830
Sitzplätze, davon 205 in der 1. und 625 in der 2. Klasse. Sein geringes Gewicht und
sein optimiertes aerodynamische Design reduzieren den Energieverbrauch pro
Sitzplatz gegenüber einem ICE 1 um 22 Prozent. Sein innovatives Antriebskonzept
mit sogenannten Powercars ermöglicht flexible Zugbildungen.
Lange Einführungsphase sichert Qualität
Der ICE 4 steht für eine neue Dimension der Qualitätssicherung: Als erster
Hochgeschwindigkeitszug in Europa durchläuft er eine mehrmonatige Einführungsphase, bevor er im Dezember 2017 den Regelbetrieb aufnimmt. Ziel ist
es, den Zug unter realen Einsatzbedingungen auf Zuverlässigkeit der Technik und
Systeme zu prüfen. Schon im Vorfeld wurden im Rahmen des Projekts über
250.000 Testkilometer absolviert. Während der Einführungsphase, die in diesem
Spätherbst startet, werden zwei ICE-4-Züge auf der Strecke Hamburg–Hannover–
Nürnberg–München vereinzelt eingesetzt.
Im Zeitplan durch neues Zulassungsverfahren
Der ICE 4 wird nach dem neuen Verfahren in Deutschland zugelassen, wonach
technische Normen für sieben Jahre festgeschrieben werden. Weiterhin können
Prüfbescheinigungen durch anerkannte Prüfstellen außerhalb des Eisenbahn-
Bundesamtes (EBA) erstellt werden. Das EBA prüft in diesen Fällen mit Ausnahme
von zwei Fachgebieten ausschließlich die Vollständigkeit der Dokumente. Auf diese
Weise konnte die Vielzahl der erforderlichen Dokumente und Nachweise im Projekt
ICE 4 frühzeitig auf mehrere Prüfdienstleister verteilt und der vorgesehene Zeitplan
eingehalten werden. DB und Siemens gehen von einer rechtzeitigen Zulassung für
die Einführungsphase aus. Siemens ist Generalunternehmer für die ICE 4-Züge und
für die Zulassung verantwortlich. Der Zulieferanteil von Bombardier Transportation
liegt bei etwa 30 Prozent.
Erhöhter Kundenkomfort
Viele neue Ausstattungsmerkmale sorgen für hohen Kundenkomfort und
entspanntes Reisen. Dazu gehört ein modernes Fahrgastinformationssystem, das
dem Fahrgast künftig in Echtzeit Reiseverlauf und Anschlusszüge pro Bahnhof
anzeigt. Die weiterentwickelte Klimaanlage ist ausgelegt für Temperaturen bis
45 Grad Celsius. Viel Platz und Reisespaß finden Familien im neu gestalteten
Kleinkindabteil und im Familienbereich. Der ICE 4 verfügt über acht
Fahrradstellplätze und vier Rollstuhlplätze. Zwei Hublifte ermöglichen
Rollstuhlfahrern an allen Bahnhöfen zuggebundene Ein- und Ausstiege.

Das innovative tageszeitabhängige Beleuchtungskonzept schafft eine angenehme
Raumatmosphäre. Für leichte Orientierung im Zug sorgen anschauliche
Kennzeichnungen der Bereiche und die neue Anordnung der Platznummern und
Reservierungsanzeigen in den Kopfstützen. Der ICE 4 verfügt bereits über die neue
WLAN- und Telefonie-Technologie, mit dem die DB bis Ende des Jahres ihre
gesamte ICE-Flotte ausrüsten wird. Damit steht auch Reisenden der 2. Klasse
WLAN kostenlos zur Verfügung.
Aus dem im Mai 2011 geschlossenem Rahmenvertrag von bis zu 300 Zügen hat die
DB in einer ersten Tranche 130 Züge bestellt. Mit einem Volumen von rund
5,3 Milliarden Euro ist dies die größte Investition in der Geschichte der DB für
Fahrzeuge.

Quelle: Siemens AG / 14.09.2016

 
Ungarischer Bahnbetreiber GYSEV beauftragt Stadler mit zehn FLIRT-Zügen der neuesten Generation

Der ungarische Regionalbahnbetreiber GYSEV Zrt. und Stadler haben einen Liefervertrag über 10 vierteilige FLIRT-Niederflurtriebzüge für den Regionalverkehr unterzeichnet. Die ersten Fahrzeuge werden 2018 in Westungarn ihren Betrieb aufnehmen. Zusammen mit früheren Bestellungen wird GYSEV dann über eine Flotte von insgesamt 20 hochmodernen FLIRT-Einheiten verfügen.

GYSEV startete im April dieses Jahres eine öffentliche Ausschreibung für die Beschaffung von 10 elektrischen Niederflurtriebzügen mit einer Einreichungsfrist bis Juni. Den Zuschlag erhielt das Stadler-Konsortium, zusammengesetzt aus Stadler Polska Sp. z o.o. und Stadler Bussnang AG, beides Tochtergesellschaften der Stadler Rail Group. Laut Liefervertrag wird der erste Zug im März 2018 geliefert und der letzte im Januar 2019. Der Bahnbetreiber GYSEV hatte zwischen 2013 und 2015 im Rahmen von zwei separaten öffentlichen Ausschreibungen bereits zehn elektrische Triebzüge (EMUs) bei Stadler bestellt. Das bedeutet, dass GYSEV seine Flotte an FLIRT-Zügen mit der aktuellen Bestellung auf insgesamt 20 Züge erweitert. Die bestehenden FLIRT-Züge werden aktuell auf den Linien Sopron-Szombathely-Szentgotthárd, Sopron-Gyor und Szombathely-Rajka eingesetzt.

Die neuen Fahrzeuge entsprechen bereits den aktuellen TSI-Normen der Europäischen Eisenbahnagentur sowie den neuesten Crash-Normen EN 15227. Bei der Entwicklung der Fahrzeuge legten die Stadler-Konstrukteure besonderen Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch und ein wartungsfreundliches Design.

Die neuen Fahrzeuge sind 2,8 Meter länger als jene der ersten Generation und bieten damit Platz für den Einbau einer zweiten Toilette (zusätzlich zu der den TSI-PRM-Anforderungen entsprechenden Toilette für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität). Die vierteiligen EMUs sind 77,1 Meter lang und 2,82 Meter breit und verfügen über 208 Sitzplätze (194 feste Sitze und 14 Klappsitze). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h und die Beschleunigung 1,2 m/s 2 . Damit sind die Züge in nur 39 Sekunden von 0 auf 120 km/h. Die neue FLIRT-Generation verfügt über geräumige, multifunktionale Einstiegsbereiche, die einen raschen Fahrgastwechsel ermöglichen und den verschiedensten Bedürfnissen gerecht werden. Dank der multifunktionalen Bereiche und einem Niederfluranteil von 90 Prozent sind die Wagen auch sehr leicht mit Rollstühlen, Fahrrädern und Kinderwagen zugänglich. Die Fahrzeuge haben eine für den Regionalverkehr bestens geeignete Vis-à-vis-Bestuhlung und erfüllen auch sonst alle Anforderungen an moderne Standards: Klimaanlage, Kamerasystem, WLAN und Ladestationen für elektronische Geräte.

Ein grosser Teil des GYSEV-Auftrags wird in Ungarn ausgeführt. So werden alle 40 Wagenkästen im Stadler-Werk in Szolnok hergestellt. Aufgrund kürzlich getätigter Investitionen können auch die Drehgestelle vollständig in Ungarn produziert werden. Ähnlich wie bei den früheren GYSEV-Bestellungen wird die Endmontage der neuen Züge auch diesmal im Stadler-Werk in Siedlce in Polen erfolgen. Die neuen EMUs können synchron betrieben werden, und zwar nicht nur untereinander, sondern auch mit den früher gekauften FLIRT-Modellen. Die Möglichkeit des Betriebs in Mehrfachtraktion bringt der GYSEV erheblichen ökonomischen Nutzen. Die Auftragssumme beläuft sich auf 68,45 Millionen Euro und wird vollumfänglich aus EU-Mitteln finanziert.

Der FLIRT ist das erfolgreichste Modell von Stadler. Die Fahrzeugfamilie kann sowohl im Regional- und Nahverkehr als auch auf Intercitylinien eingesetzt werden. Stadler hat bereits über 1300 Einheiten in insgesamt 17 Ländern weltweit verkauft. Mit diesem Auftrag beläuft sich die Anzahl der nach Ungarn gelieferten FLIRTs bald auf insgesamt 143 Einheiten, davon 123 an MÁV Zrt. und 20 an GYSEV Zrt.

Quelle: Stadler Rail / 01.09.2016

 
„Modellbau-Messe 2016“ in der Messe Wien: 

„Modellbau-Messe 2016“ in der Messe Wien: 

Prominente Aussteller und Clubs bringen ein Feuerwerk an Attraktionen nach Wien

170 Aussteller und Modellbau-Clubs in den Hallen B und C der Messe Wien +++ Mehr als 50 Live-Shows in der Action-Arena und in der Waterworld +++ Termin heuer eine Woche vor dem Nationalfeiertag: 20. bis 23. Oktober 2016 +++ Sonderschau VIENNA TRAIN wieder mit dabei +++

http://www.modell-bau.at/de/presse/pressemitteilungen/Modellbau-Messe-2016-in-der-Messe-Wien-Prominente-Aussteller-und-Clubs-bringen-ein-Feuerwerk-an-Attraktionen-nach-Wien/

Quelle: REED Messe / 28.8.2016

 
Der erste neue Zug für Limburg rollt in die Stadler-Werkstatt

Der erste neue Zug für Limburg rollt in die Stadler-Werkstatt
Arriva und Stadler unterzeichnen Wartungsvertrag

Heute traf der erste unter Lizenz für das öffentliche Verkehrsnetz der Provinz Limburg gebaute Zug in der Stadler-Werkstatt Blerick ein. Das spektakuläre Ereignis, ein Meilenstein in der Zusammenarbeit von Arriva und Stadler, wurde von rund 150 Gästen verfolgt. Sie konnten als Erste einen der neuen Züge besichtigen, die voraussichtlich am 11. Dezember dieses Jahres in der Provinz Limburg in Betrieb genommen werden. Es wurden allerdings nicht nur die neuen Züge präsentiert, sondern auch der neue Wartungsvertrag wurde unterzeichnet. In den kommenden 15 Jahren wird die Stadler-Werkstatt Blerick für die Wartung, Instandhaltung und Reinigung der neuen Züge zuständig sein.

Anne Hettinga, Director Northern Europe bei Arriva, sagte: «Ich bin unheimlich stolz. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die dafür sorgen, dass diese brandneuen Züge ab dem 11. Dezember 2016 in Limburg auf den Gleisen stehen. Wir freuen uns wirklich sehr darauf. Mit der Ankunft der Züge in der Werkstatt können wir sowohl unseren Auftraggebern als auch unseren Kunden beweisen, dass wir exakt im Zeitplan liegen. Zudem können sie sich nun persönlich davon überzeugen, dass die Züge nicht nur alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen, sondern auch zusätzliche Ausstattungsmerkmale aufweisen.»

Mehr Beinfreiheit und breitere Türen

Während des Events erhielten die Gäste eine Führung durch die Stadler-Werkstatt und konnten den neuen Zug besichtigen. Die neue Flotte umfasst 36 Züge vom Typ FLIRT: 15 Einheiten, bestehend aus 2 Schienenfahrzeugen mit 4 Türen; 13 Einheiten, bestehend aus 3 Schienenfahrzeugen mit 5 Türen (ab Dezember 2017), und weitere 8 Einheiten, bestehend aus 3 Schienenfahrzeugen mit 3 Türen (ab 2020). Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen der Züge gehören: grosszügige Beinfreiheit, breite Türen, geschlossenes Toilettensystem, Lederpolsterung in den Erste-Klasse-Abteilen und Steckdosen.

Wartungsvertrag

Bei der Veranstaltung wurde zudem der Wartungsvertrag unterzeichnet. Hein van der Schoot von Stadler Netherlands und Anne Hettinga von Arriva Netherlands unterschrieben die Vereinbarung, deren Laufzeit 15 Jahre beträgt. Die gesamte Arriva-Flotte wird in der Werkstatt Blerick von einem erfahrenen Team von Stadler-Mitarbeitenden gewartet. Hein Van der Schoot: «Wir freuen uns sehr, dass wir die Wartung unserer neuen Züge für Arriva und damit den Service für die gesamte Zugflotte im Rahmen der Limburger Lizenz übernehmen können. Die Teams von Arriva und Stadler haben bereits bewiesen, dass sie hervorragend zusammenarbeiten und tolle Arbeit leisten. Der Zeitplan von Arriva sowie die Planung von Stadler werden genau aufeinander abgestimmt. Mit unserem erstklassigen Service können wir Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit garantieren.»

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Über Arriva Netherlands

Ab dem 11. Dezember 2016 wird Arriva Netherlands für einen Zeitraum von 15 Jahren für den Betrieb des öffentlichen Bus- und Bahnverkehrs in der Provinz Limburg verantwortlich sein. Arriva Netherlands ist Teil der Arriva Group, die zur Deutschen Bahn gehört. Arriva ist ein führendes Unternehmen im öffentlichen Strassen- und Schienentransport und in 14 europäischen Ländern aktiv. Arriva ist in den niederländischen Provinzen Drente, Flevoland, Friesland, Gelderland, Groningen, Nordbrabant, Südholland und Limburg sowie in Südostfriesland und auf den Friesischen Inseln mit insgesamt mehr als 6000 Mitarbeitenden vertreten. Neben dem Bus- und Bahnverkehr betreibt Arriva zusammen mit Koninklijke Doesken den «Wasserbus» in Südholland und ist als Arriva Touring in der niederländischen Reisebusbranche tätig.

Quelle: Stadler / 06.08.2016

 

Die neuen Stadler-Züge der WESTbahn: Erste Garnitur ist bereits auf Schienen

Die WESTbahn vergrößert im Jahr 2017 ihre Flotte um zehn neue Züge des Schweizer Unternehmens Stadler. Die erste Garnitur der neuen Serie steht schon auf Schienen

Der Aufsichtsrat der WESTbahn-Konzernmutter Rail Holding AG unter der Leitung von Dr. Benedikt Weibel, ehemals CEO der SBB, konnte den Baufortschritt der 2. Serie der WESTbahn Doppelstockzüge im Doppelstock-Kompetenzzentrum in Altenrhein im Kanton St. Gallen besichtigen.

Die 10 neuen KISS-Züge werden das WESTbahn Angebot mehr als verdoppeln und noch mehr Kunden die Möglichkeit geben, die Bahn zu nutzen.

Das Grundkonzept der WESTbahn, das vor allem wegen des Service der Stewardessen und Stewards und ihrer hohen Dienstleistungskompetenz von den Kunden geschätzt wird, bleibt auch beim neuen Flottenteil erhalten. Zusätzlich nutzt die WESTbahn die Chance, Neuerungen umzusetzen und dabei die Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre einfließen zu lassen.

Eine wichtige technische Innovation bei den neuen KISS-Garnituren gibt es im Bereich der einflügeligen Türöffnung und der grundlegenden Neuerung, den Zug druckdicht zu machen. Darüber bietet ein neues Drehgestell noch mehr Reisekomfort. Das Ergebnis der Präsentation des ersten Zugs der neuen Flotte, die sich auch der Eigentümer und Group CEO von Stadler, Peter Spuhler, nicht entgehen ließ: Begeisterung bei den Shareholdern und dem Management der WESTbahn über die Innovationen und vor allem die Geschwindigkeit, mit der Stadler bereits nach weniger als 18 Monaten nach Vertragsabschluss den ersten Zug gefertigt und somit vor dem Teststart stehen hat.

Dr. Weibel, Aufsichtsratsvorsitzender der WESTbahn, hält seine Eindrücke von der Besichtigung der neuen Garnituren folgend fest: „ Die sehr gute und kooperative Zusammenarbeit von WESTbahn und Stadler bringt zwei Unternehmen zusammen, die an einem Strang ziehen: Auf der einen Seite einen jungen Eisenbahnbetrieb, der sich in den vergangenen fünf Jahren breite Anerkennung und seinen soliden Platz in der Landschaft des öffentlichen Verkehrs in Österreich erarbeitet hat und auf der anderen Seite einen traditionsbewussten Schweizer Rollmaterialhersteller, der mit der KISS-Plattform, die für die WESTbahn für den Fernverkehr adaptiert wurde, seine Reihe erfolgreicher Produktlinien mit einem weiteren Qualitätsprodukt konsequent fortsetzt. Die „Swissness“ des Zuges trifft auf österreichische Dienstleistungskompetenz, heraus kommt das Beste für den Reisenden.“  

Auch auf Seiten des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers zeigt man sich angetan von der Zusammenarbeit mit der WESTbahn: „Wir sind sehr stolz darauf, dass die WESTbahn die Partnerschaft mit uns fortsetzt und zehn neue Doppelstocktriebzüge bei uns bestellt. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist vorbildlich und für alle Beteiligten eine Freude. Für die Fahrgäste der WESTbahn wird sich die Investition besonders auszahlen. Die neuen Züge wurden hinsichtlich Komfort und Wohlbefinden noch einmal verbessert. Auch bezüglich Wartung und Energieeffizienz sind die Fahrzeuge State of the Art. Mit ihrem Entscheid für unser Produkt ist die WESTbahn in guter Gesellschaft: Wir haben unseren Doppelstocktriebzug inzwischen 242 Mal in sieben Ländern – Schweiz, Österreich, Deutschland, Schweden, Russland, Georgien, Aserbaidschan – verkauft“, sagt Group CEO Peter Spuhler.

Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, merkt bei der Verabschiedung des ersten neuen Zuges Richtung Testfahrten und Zulassung in den kommenden Monaten an: „Wenn alles nach den Vorgaben der EU läuft, dann gibt es Chancen, dass wir uns künftig bei wettbewerblichen Ausschreibungen im Vorarlberger Nah- und Regionalverkehr beteiligen können. Gewinner wären die Kunden: Diese könnten den WESTbahn Spirit und die Qualität, die wir auf die Schiene bringen, auch im Westen Österreichs nutzen.“

Innovationen für die Kunden sind bei der WESTbahn stets groß geschrieben: Der neue KISS 2 von Stadler begeistert mit neuen WESTcafés, der verbesserten WESTbahn PLUS, optimierten WIFI Lösungen und nicht zuletzt einer noch stärkeren Beschleunigung, um mit den Zügen – wenn der Fahrplan dafür fixiert werden kann – in 2 Stunden und 10 min zwischen Salzburg und Wien zu reisen.

Die Fahrzeuge stehen bald startbereit in den Hallen bei Stadler: In den kommenden Monaten werden laufend die Folgezüge gefertigt, sie sollen beginnend ab Sommer 2017 für die Kunden bereit stehen.

Quelle: Westbahn - Stadler/ 06.07.2016

 
 
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